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11.12.2014
Fachzeitschrift Pflegekinder Heft 2/2014 ist erschienen

Titelblatt der Fachzeitschrift Pflegekinder 2/2014Themen zur Vollzeitpflege

  • 40 Jahre Arbeitskreis zur Förderung von Pflegekindern e.V.
  • Grußwort von Sandra Scheeres, Senatorin für Bildung, Jugend und Wissenschaft
  • Grußwort des Paritätischen Gesamtverbandes
  • Grußwort des Bundesverbandes für Kindertagespflege e.V.
  • Grußwort Pfad Bundesverband
  • Filmisches Lexikon der Babysprache
  • Pflegefamilientag 2014 in den Gärten der Welt
  • Pflegeeltern mit Migrationshintergrund - Erfahrungen in Berlin
  • „PemM – Pflegeeltern mit Migrationsgeschichte“ - Modellprojekt in Nordrhein-Westfalen startete im Juli 2014
  • Pflegeelternschule im Sozialpädagogischen Fortbildungsinstitut Berlin Brandenburg
  • Fortbildungen zur Vollzeitpflege 2015
  • Öffentliche Erziehung an privaten Lebensorten? Zur Hilfeplanung in der Arbeit mit Pflegefamilien
  • Fortschreibung der Pauschalbeträge in der Vollzeitpflege - Empfehlungen des Deutschen Vereins
  • „Nur im Doppelpack“ - Berliner Pflegekinder & Freunde drehten den zweiten Kurzfilm
  • Pflegeeltern als Vormund - Ehrenamtliche Einzelvormundschaften und Pflegschaften für Pflegekinder
  • Reformbedarf beim Pflegekinderrecht - Kinderrechtekommission legt Stellungnahme vor
  • Download: Fachzeitschrift Pflegekinder 2/2014 als PDF-Dokument

   

27.11.2014
Fortbildungsprogramm für Pflegeeltern und Adoptiveltern 2015

Das neue Fortbildungsprogramm für Pflegeeltern und Adoptiveltern 2015 wurde jetzt auf der Web-Seite des Fortbildungszentrums Berlin veröffentlicht.

Titelblatt des Fortbildungsprogramms für Pflege- und Adoptiveltern 2015In diesem Jahr gibt es wichtige Veränderungen.

  • Für Pflegefamilien, die Kinder in Krisensituationen aufnehmen (Krisenpflege, Krisenhilfe, befristete Vollzeitpflege, Bereitschaftspflege), bietet das Fortbildungszentrum der Familien für Kinder gGmbH einen Aufbaukurs an. Mit dem Aufbaukurs möchte das Fortbildungszentrum Krisenfamilien die Möglichkeit geben – aufbauend auf ihren Erfahrungen in der Krisenunterbringung – ihre Kompetenzen zu erweitern und sich mit anderen Krisenfamilien zu vernetzen.
  • Für verwandte Pflegeeltern wurden zwei Basis-Seminare auf die besondere Situation der Verwandtenpflege angepasst.

Mit den Veranstaltungen möchte das Fortbildungszentrum der Familien für Kinder gGmbH Pflegeeltern und Adoptiveltern dabei unterstützen, auf die besonderen Bedürfnisse ihrer Pflege- bzw. Adoptivkinder in geeigneter Weise eingehen zu können und Herausforderungen gut zu bewältigen.

>>> Weitere Informationen unter www.fortbildungszentrum-berlin.de

   

04.11.2014
"Nur im Doppelpack"

Berliner Pflegekinder & Freunde drehten zweiten Kurzfilm

Berliner Pflegekinder mit ihren Freundinnen und Freunden, im Alter von 11 bis 19 Jahren, haben in einem Kurzfilm-Workshop in den Sommerferien 2014 wieder einen Kurzfilm gedreht. Thematischer Ausgangspunkt war, wie beim letzten Workshop, die Kinderrechtskonvention. Das übergeordnete Motto war Freundschaft.

Damit hat der Arbeitskreis zur Förderung von Pflegekindern e.V. mit der Unterstützung von Aktion Mensch sein zweites Workshop-Projekt in Zusammenarbeit mit der Filmemacherin Sigrun Schnarrenberger (Konzept, Antragstellung und Durchführung) und der Contra Medienwerkstatt realisiert. Weitere Kurzfilm-Workshops sind in Planung.

Einen kurzen Einblick gibt ein Trailer, den Sie sich auf der Homepage des Arbeitskreises zur Förderung von Pflegekindern e.V. ansehen können:

>>> www.arbeitskreis-pflegekinder.de/index.php?article_id=55

 

16.10.2014
Fachzeitschrift Pflegekinder Heft 1/2014 ist erschienen

Titelblatt der Fachzeitschrift Pflegekinder 1/2014

Themen zur Vollzeitpflege

  • Neues Internet-Angebot: Das Berliner Familienportal
  • Auf-Bau-Kurs für Pflegefamilien, die Kinder in Krisensituationen aufnehmen
  • Geschwisterbeziehungen - Ressourcen, Belastungen und pädagogische Herausforderungen
  • „Freundliche Schatten“ - Berliner Pflegekinder drehten einen Kurzfilm
  • Ergebnisse der Onlineumfrage für Berliner Pflegeeltern
  • Neue Ombudsstelle in der Berliner Jugendhilfe vermittelt bei Konflikten mit dem Jugendamt und freien Träger
  • Pflegekinder in einer geteilten Stadt (Teil II) - Ost-Berliner Pflegekinder 1949 bis 1989
  • Literaturhinweise
    „Pflegekinderhilfe/Adoption in Theorie und Praxis“
    „Die andere Anna“
    „Rabenvieh“
  • >>> Download: Fachzeitschrift Pflegekinder 1/2014 als PDF-Dokument

    

18.09.2014
14. Berliner Pflegefamilientag am Sonntag dem 21.09.2014

Die Berliner Pflegekinder erkunden im Rahmen des 14. Berliner Pflegefamilientags am Sonntag dem 21. September 2014 die Gärten der Welt in Marzahn-Hellersdorf.

 

Banner 14. Berliner Pflegefamilientag am 21. September 2014

Was die Pflegefamilien erwartet, können Sie sich hier ansehen:
>>> www.pflegefamilientag-berlin.de

14. Berliner Pflegefamilientag
am 21. September 2014

in den Gärten der Welt in Marzahn-Hellersdorf
von 11:00 bis 16:00 Uhr

Wir freuen uns auf Sie!

   

>>> Flyer 14. Berliner Pflegefamilientag am 21. September 2014   

 

25.07.2014
Mit 42.100 Inobhutnahmen neuer Höchststand im Jahr 2013

Im Jahr 2013 haben die Jugendämter in Deutschland 42.100 Kinder und Jugendliche in Obhut genommen. Das waren gut 1.900 Minderjährige (+ 5 %) mehr als 2012. Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, hat die Zahl der Inobhutnahmen in den letzten Jahren stetig zugenommen, gegenüber 2008 (32.300 Inobhutnahmen) stieg sie um 31 %.

Der häufigste Anlass für die Inobhutnahme eines/einer Minderjährigen war mit einem Anteil von 40 % (16.900 Kinder und Jugendliche) die Überforderung der Eltern beziehungsweise eines Elternteils.

Erneut stark zugenommen hat die Zahl der Minderjährigen, die aufgrund einer unbegleiteten Einreise aus dem Ausland in Obhut genommen wurden. Insgesamt kamen 2013 rund 6.600 Kinder und Jugendliche ohne Begleitung einer sorgeberechtigten Person über die Grenze nach Deutschland, sechsmal mehr als im Jahr 2008 (1.100 Minderjährige). Rund 5.900 dieser jungen Menschen (89 %) waren männlich, dagegen reisten nur etwa 700 Mädchen unbegleitet nach Deutschland ein. Knapp 4.600 (69 %) der Minderjährigen waren 16 oder 17 Jahre alt.

Eine Inobhutnahme ist eine kurzfristige Maßnahme der Jugendämter zum Schutz von Kindern und Jugendlichen, die sich in einer akuten, sie gefährdenden Situation befinden. Jugendämter nehmen Minderjährige auf deren eigenen Wunsch oder auf Grund von Hinweisen Anderer – beispielsweise der Polizei oder von Erzieherinnen und Erziehern – in Obhut und bringen sie in einer geeigneten Pflegefamilie oder Einrichtung unter.

Quelle: Statistisches Bundesamt, Wiesbaden, Pressemitteilung Nr. 262 vom 25.07.2014

13.06.2014
Kurzfilmworkshop für Berliner Pflegekinder in den Sommerferien

Im vergangenen Jahr hat der Arbeitskreis zur Förderung von Pflegekindern e.V. den Film­workshop „Bleib wie du bist“ für Berliner Pflegekinder durchgeführt. Die Pflegekinder waren begeistert, dies zeigt auch ein kurzer Trailer, den Sie auf der Homepage des Arbeitskreises ansehen kön­nen: » www.arbeitskreis-pflegekinder.de. Den Teilnehmer­wunsch, auch in diesem Jahr einen Kurzfilm-Workshop anzubieten, hat der Arbeitskreis zur Förderung von Pflegekindern e.V. gerne aufgegriffen und bei der Aktion Mensch eine Förde­rung beantragt. Mit Unterstützung der Aktion Mensch wird auch in diesem Jahr ein Workshop angeboten.

Für das Projekt „Nur im Doppelpack“ werden 11- bis 19-jährige Jugendliche als Schauspie­ler/in, Regisseur/in, Scriptschreiber/in oder Kamerafrau/mann in den Sommerferien vom 04.08. bis 15.08.2014 ihren eigenen Film drehen. Zur Seite stehen den Pflegekindern die Filmemacherin und Theaterregisseurin Sigrun Schnarrenberger und der Leiter der Contra-Medienwerkstatt Robin Bodenhaupt. Weitere Informationen finden Sie auf der Webseite: » www.arbeitskreis-pflegekinder.de.

Die Teilnahme ist kostenlos. Anmeldeschluss: 4. Juli 2014

>>> Weitere Informationen zum Kurzfilmworkshop

02.05.2014
„Rückkehrprozesse von Pflegekindern in ihre Herkunftsfamilie“

Fachtagung am 25. und 26.09.2014 in Berlin

Die Universität Siegen und das Institut für Vollzeitpflege und Adoption (IVA) e.V. führten seit Oktober 2012 ein gemeinsames Praxisforschungsprojekt durch, das von der Stiftung Deutsche Jugendmarke e.V., dem Hessischen Sozialministerium, der Pflege-Adoptiv-Familien-Stiftung und der Stiftung zur Förderung von Pflegekindern Berlin finanziert und gefördert wurde. Gegenstand des Projektes waren Rückkehrprozesse von Pflegekindern in ihre Herkunftsfamilie aus Sicht der unterschiedlichen Beteiligten.

Durch die Untersuchung wird u.a. deutlich,

  • welche professionelle Begleitung und Unterstützung Pflegekinder, ihre Pflegefamilien und Herkunftsfamilien in dieser komplizierten Situation benötigen,
  • wie die Zusammenarbeit mit Herkunftseltern weiterentwickelt werden kann,
  • wie eine systematische Koordination von Perspektivklärungs- und Hilfeplanprozessen gewährleistet werden kann, die Pflegekinder, Pflegefamilien und Herkunftsfamilien beteiligt und
  • wie Entscheidungsprozesse für alle Beteiligten transparent und nachvollziehbar getroffen werden können.

Die bundesweite Fachtagung richtet sich an alle Fachkräfte öffentlicher und freier Träger (ASD, PKD, Beratungsstellen, Vormünder u.a.), die mit Weichenstellungen für Pflegekinder befasst sind. Hier werden aktuelle Wissensbestände aus dem Forschungsprojekt zu Rückkehrprozessen vermittelt und für die Weiterentwicklung der gemeinsamen Pflegekinderhilfe praxisnah aufbereitet. Durch die Berücksichtigung der unterschiedlichen Perspektiven von Eltern, Pflegeeltern, Fachkräften und Pflegekindern können neue Konsequenzen für die professionelle Soziale Arbeit gewonnen werden, die auf der Tagung ausführlich diskutiert werden sollen.

Mehr Informationen und Anmeldung finden Sie im Flyer:
» Download Flyer

04.04.2014
Hilfeplanung mit Pflegefamilien im Spannungsfeld von öffentlicher Erziehung an privaten Lebensorten

Fachveranstaltung: Impulse für die Pflegekinderhilfe in Berlin

Die Fachveranstaltungsreihe „Impulse für die Pflegekinderhilfe in Berlin“ bietet Information, Fachaustausch und Diskussion für alle beteiligten Fachkräfte der öffentlichen und freien Jugendhilfeträger.

Am 07. Mai 2014 von 9:00 bis 13:00 Uhr findet eine Veranstaltung zum Thema „Hilfeplanung mit Pflegefamilien im Spannungsfeld von öffentlicher Erziehung an privaten Lebensorten“ statt. Referent ist Prof. Dr. Christian Schrapper vom Institut für Pädagogik der Universität Koblenz-Landau.

Nähere Informationen und das Anmeldeformular finden sie im >>> Fortbildungszentrum.

03.04.2014
Berliner Pflegekinder drehten einen Kurzfilm: Freundliche Schatten

Der Arbeitskreis zur Förderung von Pflegekindern e.V. und die Regisseurin Sigrun Schnarrenberger veranstalteten im letzten Jahr einen Film-Workshop mit Pflegekindern: "Bleib wie du bist ". Entstanden ist ein ca. 20-minütiger Genremix aus Dokumentarfilm, fiktionaler Erzählweise und Musikclip, der ohne pädagogischen Zeigefinger den psychosozialen Hintergrund in leisen Andeutungen miterzählt.

Die Freundliche-Schatten-Film-Crew

Der Film wurde am 29. März 2014 im Rahmen des 22. Internationalen Filmfestivals ContraVision erstmals öffentlich im Berliner Kino Central gezeigt. Die Premierenbesucher waren beeindruckt.

>>> Weitere Informationen mit 2-minütigem Trailer unter www.arbeitskreis-pflegekinder.de

03.04.2014
Ergebnisse der Onlineumfrage für Berliner Pflegeeltern

Im 2. Halbjahr 2013 hat der Arbeitskreis zur Förderung von Pflegekindern e.V. auf seiner Homepage den Berliner Pflegefamilien die Möglichkeit geboten, in einer Onlineumfrage ihre Situation zu beschreiben, um so einen Einblick in die Erfahrungswelt der Berliner Pflegefamilien zu erhalten und aufgrund dieser Erkenntnisse weitere Verbesserungen der Pflegekinderhilfe voranzutreiben.

Die Ergebnisse zeigen jetzt, dass die befragten Pflegefamilien in Berlin im Durchschnitt recht zufrieden sind. Natürlich gibt es auch eher positive und eher negative Erfahrungen mit Jugendämtern, Vormündern und Hilfe planenden Diensten.

>>> Kurze Zusammenfassung der Ergebnisse unter www.arbeitskreis-pflegekinder.de

06.03.2014
Informationsveranstaltung zu der Weiterbildung „Systemische Arbeit in der Kinder- und Jugendhilfe“

Sie suchen eine praxisorientierte, berufsbegleitende, einjährige Zusatzqualifikation?

Sie sind zu dieser Weiterbildung bereits angemeldet und haben noch Fragen.

Wir laden Sie herzlich ein zu unserer Informationsveranstaltung:

Termin:      02.04.2014
Zeit:           17.00 - 18.30 Uhr
Ort:            Familien für Kinder gGmbH, Stresemannstr. 78, 10963 Berlin

Sie können an diesem Nachmittag den Kursleiter, Herrn Dr. Hoffmann kennenlernen.
Ihre inhaltlichen und strukturellen Fragen beantworten wir gerne.

Weitere Informationen zu der Weiterbildung finden Sie im Fortbildungszentrum unter der Rubrik
MitarbeiterInnen der Kinder- und Jugendhilfe

Wenn Sie an der Veranstaltung teilnehmen möchten, bitten wir um eine kurze Rückmeldung an:
info@familien-fuer-kinder.de oder Tel.: 030/ 21 00 21 0

10.01.2014
Bundespräsident Joachim Gauck ehrte Petra Schrödel beim Neujahrsempfang

Zum traditionellen Neujahrsempfang im Schloss Bellevue hat der Bundespräsident neben der Bundesregierung und Vertretern aus Politik und Wirtschaft auch 60 Bürger eingeladen, die sich besonders engagieren. In diesem Jahr wurde auch die Vorsitzende des Arbeitskreises zu Förderung von Pflegekindern e.V. Petra Schrödel vom Bundespräsidenten Joachim Gauck begrüßt und geehrt.

Petra Schrödel beim Neujahrsempfang des Bundespräsidenten
© Bundesregierung, Foto: Steffen Kugler

Frau Schrödel überreichte dem Bundespräsidenten eine DVD mit Filmaufnahmen des Workshops „Bleib, wie du bist“. Nach der offiziellen Begrüßung nutzte Frau Schrödel die Gelegenheit, sich mit den anderen Gästen auszutauschen. In einem Gespräch mit der Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig hob Frau Schrödel die Leistungen von Pflegefamilien, Tagesmüttern und Tagesvätern hervor und wies darauf hin, dass es weiterer Unterstützung für diese besonderen Leistungen bedarf.

 

09.12.2013
Fachzeitschrift Pflegekinder Heft 2/2013 ist erschienen

Titelblatt der Fachzeitschrift "Pflegekinder", Heft 2/2013Themen zur Vollzeitpflege

  • Private Erziehung in öffentlicher Verantwortung - Folgen für die Kompetenzanforderungen in der Kindertagespflege und der Pflegekinderhilfe - Diskussionspapier der AGJ
  • Broschüre: „Die Fetale Alkoholspektrum-Störung - Die wichtigsten Fragen der sozialrechtlichen Praxis“
  • 15. Deutscher Kinder- und Jugendhilfetag in Berlin
  • Mit Rittern, Spielmannsleuten und einem ordentlichen
    Handgeklapper - Eindrücke vom 13. Berliner Pflegefamilientag
  • Kampagnenstart: Pflegeeltern mit Migrationshintergrund gesucht
  • Fortbildungen für Pflege- und Adoptiveltern 2014
  • Pflegekinder und ihre Geschwister - gemeinsame oder getrennte Unterbringung?
  • „Jugendhilfe - und dann?“ Netzwerk als Ressource: Care Leaver unterstützen sich gegenseitig und sensibilisieren für die Lebenssituation „Leaving Care“
  • Fortschreibung der Pauschalbeträge in der Vollzeitpflege Empfehlungen des Deutschen Vereins
  • Pflegekinder in einer geteilten Stadt (Teil I) - Berliner Pflegekinder 1945 bis 1948 - West-Berliner Pflegekinder 1949 bis 1989
  • Literaturhinweis: „Alles Familie!“
  • Filmhinweis: „alphabet - Angst oder Liebe“
  • >>> Download: Pflegekinder-Heft 2/2013 als PDF-Dokument

    

08.11.2013
Fortbildungen für Pflege- und Adoptiveltern 2014

Auch im Jahr 2014 bietet die Familien für Kinder gGmbH Ihnen wieder interessante Fortbildungen. Das Fortbildungsprogramm für Pflege- und Adoptiveltern 2014 ist jetzt neu erschienen. Das Programm als Download sowie Einzelheiten zu den Seminaren und die Möglichkeit zur Online-Anmeldung finden Sie im Fortbildungszentrum der Familien für Kinder gGmbH.

>>> Zum Fortbildungsprogramm für Pflege- und Adoptiveltern 2014

23.10.2013
Kompetenzanforderungen in der Kindertagespflege und der Pflegekinderhilfe

Die AGJ veröffentlicht Diskussionspapier

Die Arbeitsgemeinschaft für Kinder- und Jugendhilfe e.V. (AGJ) hat jetzt ein Diskussionspapier "Private Erziehung in öffentlicher Verantwortung - Folgen für die Kompetenzanforderungen in der Kindertagespflege und der Pflegekinderhilfe" veröffentlicht, um einen Impuls für eine Fachdebatte zu geben. In den Blick genommen wird die Frage der Professionalisierung der Kindertagespflege sowie der weitergehenden Verfachlichung bzw. Qualifizierung der Pflegekinderhilfe im Hinblick auf die verschiedenen Akteure sowie die strukturellen und organisatorischen Rahmenbedingungen.

>>> Diskussionspapier auf der Internet-Seite der AGJ

22.10.2013
Broschüre: "Die Fetale Alkoholspektrum-Störung – Die wichtigsten Fragen der sozialrechtlichen Praxis“

Im September 2013 hat die Drogenbeauftragte der Bundesregierung eine Broschüre zu den wichtigsten Fragestellungen der sozialrechtlichen Praxis in Bezug auf die Fetale Alkoholspektrum-Störung herausgegeben. Die Broschüre richtet sich an alle Berufsgruppen, die über Hilfen für alkoholgeschädigte Kinder entscheiden oder aus anderen Gründen mit ihnen zu tun haben. Sie soll praktische Hilfestellung im Umgang mit dieser Behinderung geben.

Die Broschüre können Sie auf der Internet-Seite der Drogenbeauftragten herunterladen:

>>> www.drogenbeauftragte.de

20.09.2013
Patenschaften für Pflegekinder

Pflegekinder haben aufgrund ihrer Ge­schichte einen hohen Bedarf an Zuwen­dung und Betreuung. Ihre Pflegeeltern leisten viel, um ihnen ein Zuhause zu bie­ten, das ihren Bedürfnissen gerecht wird. Um Pflege­eltern in Zeiten großer Beanspru­chung zu entlasten, initiierte Familien für Kinder das „Projekt Connect“, ein Betreuungsangebot für Pflegekinder, das die stundenweise Be­treuung anbietet.

Für die Kinder und auch für die Eh­renamtlichen entsteht ein zusätzliches Be­ziehungsangebot. Um diese Bezie­hung stärker in den Fokus der Aufmerk­samkeit zu rücken, hat das „Pro­jekt Connect“ einen neuen Namen erhalten: Pa­tenkinder Berlin.

Wissenswerte Informationen für Pflegeeltern und für Paten finden Sie auf der Website:
>>> www.patenkinder-berlin.de

03.09.2013
Berliner Pflegekinder zu Besuch bei Ritter Kunibert

Mittelalterspektakel auf dem Berliner Pflegefamilientag in der Zitadelle Spandau

In diesem Jahr fand der Berliner Pflegefamilientag am 1. September 2013 in der Zitadelle Spandau statt und der Besucherandrang war sehr groß. Besonders in der Mittagszeit bildete sich im Eingangsbereich eine lange Schlange.

Viele Kinder hatten sich schon auf das Mittelaltertreiben in der Zitadelle vorbereitet, um gewappnet zu sein, wenn sie hier auf Ritter und Amazonen treffen: sie hatten ihre eigenen Schwerter mitgebracht. Auch ein Burgfräulein war dabei.

Gerhard Hanke, Jugend-Bezirksstadtrat von Spandau, bei der Eröffnung 13. Berliner PflegefamilientagPeter Heinßen, Geschäftsführer der Familien für Kinder gGmbH, begrüßte die Pflegefamilien gemeinsam mit Gerhard Hanke, Jugend-Bezirksstadtrat von Spandau. Herr Hanke eröffnete den Pflegefamilientag und dankte den Pflegefamilien für ihren hohen und wertvollen Beitrag zum sozialen Miteinander in unserer Gesellschaft und äußerte die Hoffnung, dass viele neue Pflegefamilien hinzukommen. Kinder, die nicht in ihrer Familie bleiben können, sollten die Möglichkeit haben, doch in einer Familie aufzuwachsen. Er hoffe, dass dies für alle Kinder erreicht wird und wenn in 12 Jahren der Pflegefamilientag wieder in Spandau stattfindet, wird dann wohl das gesamte Gelände aus den Nähten platzen, da es dann soviel mehr Pflegefamilien gibt.

In den italienischen Höfen der Zitadelle hatten die Jugendämter und freien Träger der Pflegekinderhilfe ihre Informationsstände aufgebaut und boten für die Kinder vielfältige Angebote: Pingpongball-Blas-mich-ins-Ziel-Spiel, Enten-Angeln, Schminken, Basteln, Malen, um nur einige zu nennen.

Pünktlich um 12:00 Uhr wurden die Pflegefamilien und viele Journalisten von der Berliner Jugendsenatorin Sandra Scheeres und der Berliner Integrationssenatorin Dilek Kolat zur Präsentation der Kampagne „Pflegeeltern mit Migrationshintergrund gesucht“ begrüßt. Zum Kampagnenstart ließen sie 700 Luftballons steigen, symbolisch für die 700 Kinder, die in diesem Jahr in einer Pflegefamilie ein neues Zuhause finden werden.

13. Berliner Pflegefamilientag: Mittelalterspektakel Ignigena13. Berliner Pflegefamilientag: Spielmannsgruppe Wolgemut

Die Spielmannsgruppe Wolgemut und das Mittelalterspektakel Ignigena mit ihren besonderen Instrumenten und den mittelalterlichen Gewändern sorgten für eine bezaubernde Atmosphäre. Besonders die Kinder waren beeindruckt von den Schwertkämpfen und der spektakulären Feuershow.

Es war wieder ein sehr schöner Pflegefamilientag!


Video von Spandau TV

Weitere Fotos vom Pflegefamilientag finden Sie auf der Internetseite: >>> www.pflegefamilientag-berlin.de

Fotos zum Kampagnenstart finden Sie hier: >>> www.pflegekinder-berlin.de

01.09.2013
„Berlin braucht mehr Pflegefamilien und eine große Vielfalt“

Die Berliner Jugendsenatorin Sandra Scheeres und die Berliner Integrationssenatorin Dilek Kolat stellten neue Kampagne vor

Auf dem 13. Berliner Pflegefamilientag in der Zitadelle Spandau am 1. September 2013 starteten die Berliner Jugendsenatorin Sandra Scheeres und die Berliner Integrationssenatorin Dilek Kolat die berlinweite Werbekampagne „Pflegeeltern mit Migrationshintergrund gesucht“.

Peter Heinßen, Geschäftsführer der Familien für Kinder gGmbH, die Jugendsenatorin Sandra Scheeres und die Integrationssenatorin Dilek Kolat bei der Kampagnenpräsentation "Pflegeeltern mit Migrationshintergrund gesucht" am 01. September 2013Zum Kampagnenauftakt sagte Sandra Scheeres: „Der Verlust des vertrauten familiären Bezugs bedeutet einen drastischen Einschnitt im Leben eines Kindes. Umso wichtiger ist es, Kinder in dieser Krisensituation fürsorglich aufzufangen, zu unterstützen und ihnen stabile Entwicklungsbedingungen zu bieten. Genau hier leisten Pflegefamilien in Berlin tagtäglich eine großartige Arbeit. Um den individuellen Bedürfnissen der Kinder bestmöglich zu entsprechen, brauchen wir eine große Vielfalt an Pflegefamilien, die auch die unterschiedlichen Migrationshintergründe mit einschließt.“

 

>>> Weitere Informationen in der Pressemitteilung vom 01.09.2013

>>> Weitere Fotos der Kampagnenpräsentation

 

26.08.2013
Pflegeeltern mit Migrationshintergrund gesucht

Die Senatorinnen Sandra Scheeres und Dilek Kolat stellen neue berlinweite Kampagne vor

Am kommenden Sonntag, dem 1. September 2013 um 12 Uhr, stellen die Berliner Jugendsenatorin Sandra Scheeres und die Berliner Integrationssenatorin Dilek Kolat gemeinsam mit der Familien für Kinder gGmbH die berlinweite Werbekampagne „Pflegeeltern mit Migrationshintergrund gesucht“ vor. Die Kampagne wird im Rahmen des 13. Berliner Pflegefamilientages in der Zitadelle Spandau, im Eingangsbereich der italienischen Höfe, präsentiert.

Berlin braucht mehr Pflegefamilien, um Kindern, die nicht bei ihren leiblichen Eltern aufwachsen können, ein neues Zuhause zu bieten. Im vergangenen Jahr haben in Berlin etwa 700 Kinder dauerhaft oder befristet ein neues Zuhause gefunden. Für etwa ebenso viele Kinder konnte jedoch keine Pflegefamilie gefunden werden. Sie mussten in Heimeinrichtungen untergebracht werden.

Vor allem Menschen mit Migrationshintergrund sollen mit der neuen Kampagne informiert und angesprochen werden.

Die Werbekampagne wird von Familien für Kinder gGmbH in Kooperation mit der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Wissenschaft und allen 12 Berliner Bezirken und freien Trägern der Pflegekinderhilfe durchgeführt.

>>> Pressemitteilung vom 26.08.2013

20.08.2013
Fachzeitschrift Pflegekinder Heft 1/2013 ist erschienen

Titel Pflegekinderheft 2013/1Themen zur Vollzeitpflege

  • Alkoholschädigung bei Kindern besser erkennen
  • „Pflegekinder bringen Lebendigkeit in die Familie“ - Erfolgreiche Werbung neuer Pflegeeltern
  • „Berliner Pflegefamilienoffensive 2013“
  • Bleib wie du bist ;) - Kurzfilm-Workshop für 13- bis 16-jährige Berliner Pflegekinder
  • Kinder in Krisensituationen - Es fehlen Pflegefamilien
  • Aus Pflegekindern werden Patenkinder  -  aus „Projekt Connect“ wird „Patenkinder Berlin“
  • Führungszeugnis für Pflegeeltern ist gebührenfrei
  • Forschungsnotiz: Zum aktuellen Stand des Projektes „Rückkehrprozesse von Pflegekindern in ihre Herkunftsfamilie“
  • 30 Jahre Bundesverband behinderter Pflegekinder e.V.
  • Die Pflegekinderhilfe im Kinder- und Jugendbericht 2013
  • Positionspapier zur Pflegekinderhilfe der Pflege- und Adoptivfamilienverbände
  • Jugend im Gleichschritt - Berliner Pflegekinder im „Dritten Reich“ 1933 – 1945
  • Literaturhinweis: „Geschenkte Wurzeln. - Warum ich mit meiner wahren Familie nicht verwandt bin“ von Janine Kunze
  • >>> Download: Pflegekinder-Heft 1/13 als PDF-Dokument

     

07.08.2013
Zahl der Inobhutnahmen in Deutschland im Jahr 2012 auf neuem Höchststand

Im Jahr 2012 haben die Jugendämter in Deutschland 40.200 Kinder und Jugendliche in Obhut genommen. Das waren gut 1.700 oder 5 % mehr als 2011. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, hat die Zahl der Inobhutnahmen in den letzten Jahren stetig zugenommen, gegenüber 2007 (28.200 Inobhutnahmen) ist sie um 43 % gestiegen. 

Eine Inobhutnahme ist eine kurzfristige Maßnahme der Jugendämter zum Schutz von Kindern und Jugendlichen, die sich in einer akuten, sie gefährdenden Situation be­finden.

15.700 Kinder und Jugendliche (39 %) kehrten nach der Inobhutnahme wieder zu den Sorgeberechtigten zurück. Für 12.800 Minderjährige (32 %) schloss sich an die Inobhutnahme eine Hilfe zur Erziehung an, in drei von vier Fällen bedeutete das eine Erziehung außerhalb des eigenen Elternhauses, zum Beispiel in einer Pflegefamilie oder in einem Heim. In 5.300 Fällen (13 %) waren sonstige stationäre Hilfen notwendig, beispielsweise in einem Krankenhaus oder der Psychiatrie. 

Mit einem Anteil von 43 % (17.300 Kinder und Jugendliche) war die Überforderung der Eltern beziehungsweise eines Elternteils der häufigste Anlass für die Inobhutnahme eines/einer Minderjährigen. Weiter stark zugenommen hat die Zahl der Minderjährigen, die auf Grund einer unbegleiteten Einreise aus dem Ausland in Obhut genommen wurden. Insgesamt kamen 2012 rund 4.800 Kinder und Jugendliche ohne Begleitung über die Grenze nach Deutschland, gut fünfmal mehr als im Jahr 2007 (900 Minderjährige). 

Für Berlin merkt das Statistische Jugendamt an, dass der Anstieg der Inobhutnahmen gegenüber dem Vorjahr auf Meldungen von Maßnahmen für minderjährige unbegleitete Flüchtlinge und Asylsuchende zurückzuführen ist.

>>> Pressemitteilung des Statistischen Bundesamtes vom 07.08.2013

>>> Detaillierte Angaben zu den "Vorläufigen Schutzmaßnahmen 2012"

   

18.06.2013
Berliner Pflegekinder erobern die Zitadelle Spandau

Die Planungen für den 13. Berliner Pflegefamilientag laufen auf Hochtouren und am 1. September 2013 ist es dann soweit: die Berliner Pflegekinder erobern die Zitadelle Spandau.

Berliner Pflegefamilientag 2013Das Programm steht schon, und was die Pflegefamilien erwartet, können Sie sich hier schon mal ansehen:

>>> www.pflegefamilientag-berlin.de

Jetzt schon mal vormerken:

13. Berliner Pflegefamilientag am 1. September 2013
in der Zitadelle Spandau von 11:00 bis 16:00 Uhr

Wir freuen uns auf Sie!

  

11.06.2013
Neuer Blog "jugendhilfe-bewegt-berlin" des Paritätischen Wohlfahrtsverbands Berlin

Das Referat Jugendhilfe des Paritätischen Wohlfahrtsverbands Berlin will mit diesem Blog einen Einblick in die alltägliche Arbeit der Mitgliedsorganisationen bieten, seine Vorstellungen und Positionen zu Feldern der Kinder- und Jugendhilfe einbringen, Fragen beantworten, unterhalten und all jenen eine Plattform bieten, die sich an Diskussionen rund um das Thema Jugendhilfe beteiligen wollen.

Außerdem sollen auch und gerade jene zu Wort kommen, um die es in der Jugendhilfe geht: die Kinder und Jugendlichen und gern auch ihre Familien(-mitglieder) selbst. Dies kann z. B. über Beteiligungsprojekte in Jugendhilfeorganisationen geschehen.

Das Redaktionsteam nimmt gern Themenvorschläge an und ist gespannt auf konstruktive, auch kritische Kommentare und die aktive Beteiligung der Leser/innen: „Wir freuen uns, von Ihnen zu lesen!“ 

Logo Jugendhilfe bewegt Berlin

www.jugendhilfe-bewegt-berlin.de 

  

11.06.2013
Führungszeugnis für Pflegeeltern ist gebührenfrei

Das Bundesamt für Justiz hat eine neue Fassung des Merkblatts zur Befreiung von der Gebühr für das Führungszeugnis herausgegeben.

Darin heißt es u.a.: „Beispiele, bei denen eine Gebührenbefreiung in Betracht kommt: Personen, die am Freiwilligen Sozialen Jahr, am Freiwilligen Ökologischen Jahr, dem Bundesfreiwilligendienst oder dem Jugendfreiwilligendienst teilnehmen, Vollzeitpflegepersonen und deren Angehörige sowie die ehrenamtliche Tätigkeit in Sportvereinen, in Pfadfindervereinen oder bei der freiwilligen Feuerwehr. Gebührenbefreiung wird auch gewährt, wenn das Führungszeugnis bereits im Rahmen einer Ausbildung bzw. Schulung für die ehrenamtliche Tätigkeit benötigt wird.“

Das gesamte Merkblatt kann auf der Internetseite des Bundesamtes für Justiz heruntergeladen werden:

www.bundesjustizamt.de

04.04.2013
Medientipp: Streit ums Pflegekind – zerrieben zwischen zwei Familien

ARD-Sendung „Beckmann“ am 4.4.2013 um 22:45 Uhr im Ersten Programm

„Jedes Jahr kommen etwa 10.000 Kinder in die Obhut von Pflegeeltern und finden zumeist ein fürsorgliches neues Zuhause. Doch Fakt ist auch: Immer wieder geraten verantwortliche Jugendämter in die Kritik – nicht nur durch Extremfälle. Der Tod der elfjährigen Chantal aus Hamburg, die bei drogenabhängigen Pflegeeltern starb, erschütterte 2012 ganz Deutschland. Oberstes Ziel der Behörden ist das Wohl der Kinder – doch nach welchen Kriterien wählen sie geeignete Familien aus? Was bedeutet es, als Pflegekind aufzuwachsen? Und was passiert, wenn leibliche Eltern ihr Kind plötzlich zurück haben wollen?“

Darüber diskutieren bei "Beckmann": Janine Kunze (Schauspielerin und Moderatorin), Anna und Peter Schneider (Pflegeeltern), Birgit Nabert (Vorsitzende des Vereins "Kinder in Adoptiv- und Pflegefamilien"), Heinzjürgen Ertmer (ehem. Jugendamtsleiter) und Bettina Hilliger (Pflegemutter aus Berlin).

Quelle: Vorankündigung zur Sendung unter >>> www.daserste.de

18.03.2013
Medientipp: Pflegeeltern gesucht

Fernsehbeitrag in der Sendung zibb des RBB am 18.03.2013 um 18:30 Uhr

Der Rundfunk Berlin-Brandenburg widmet sich in der Sendung zibb dem Thema Pflegekinder: „Vernachlässigung, Gewalt, Alkohol, Krankheit - viele Eltern sind mit der Betreuung und der Erziehung ihrer Kinder überfordert und viele Kinder durch das Erlebte traumatisiert. Sie brauchen dringend Hilfe, entweder in einem Kinderheim oder noch besser in einer Pflege-Familie. Doch Eltern auf Zeit sind leider Mangelware - sie werden dringend gesucht.“
Studiogast ist Peter Heinßen, Geschäftsführer der Familien für Kinder gGmbH.

Die Sendung kann später auch im Internet angesehen werden: >>> www.rbb-online.de

 

07.03.2013
Kinder in Krisensituationen - Es fehlen Pflegefamilien

„Pflegekinder bringen Lebendigkeit in die Familie“, mit diesem Slogan präsentierte die Berliner Jugendsenatorin Sandra Scheeres im August 2012 den Kampagnenstart zur Gewinnung von Pflegefamilien. Im Rahmen dieser Kampagne startet die Familien für Kinder gGmbH jetzt eine weitere Aktion, um mehr Pflegeeltern für Kurzzeitpflegekinder zu finden.  

Für kleine Kinder in akuten familiären Belastungs- und Krisensituationen fehlen geeignete Pflegefamilien und immer wieder müssen Kinder aufgrund der Dringlichkeit dann oft in Heimen aufgenommen werden. So wurden am 31.12.2011 in Berlin rund 345 kleine Kinder in der Altersgruppe 0 – 6 Jahre in Heimen betreut. Für ca. 200 Kinder wäre die Aufnahme in einer Pflegefamilie die bessere Alternative gewesen.

Die befristete Vollzeitpflege ist eine sehr schöne, erfüllende Aufgabe und stellt ganz besondere Anforderungen an Pflegeeltern. Interessenten erhalten die wichtigsten Informationen auf einer neu eingerichteten Extraseite des Internetportals www.pflegekinder-berlin.de

 und in einem Faltblatt: >>> Flyer Kurzzeitpflegekinder

 

13.12.2012
Fachzeitschrift Pflegekinder Heft 2/2012 ist erschienen

Titel Pflegekinder Heft 2012/2Themen zur Vollzeitpflege:

  • Plakatkampagne „Pflegekinder bringen Lebendigkeit in die Familie“ ein Riesenerfolg
  • Pflegefamilientag 2012:
    Ein wunderschöner, sonniger und bewegender Tag
  • Filmpremiere: „Berliner Pflegefamilien erzählen aus ihrem Leben“
  • Fortbildungen für Pflege- und Adoptiveltern 2013
  • Führungszeugnisse für Pflegeeltern sind gebührenfrei
  • Die Rückkehr von Pflegekindern in ihre Herkunftsfamilien
  • Gesellschaft und Erziehung im Umbruch: Berliner Pflegekinder in der Weimarer Republik 1918 bis 1933
  • Literaturhinweis: Erfahrungsbericht des zentralen Fachdienstes für Pflegekinder mit chronischen Erkrankungen und Behinderungen der Diakonie Düsseldorf
  • >>> Download: Pflegekinder-Heft 2/12 als PDF-Dokument

    

26.10.2012
„Berliner Pflegefamilien erzählen aus ihrem Leben“ - Die Kurzfilme wurden auf YouTube veröffentlicht

Film 1:
Pflegekinder bringen Lebendigkeit in die Familie
Eine kleine Reise durch den Alltag von Pflegefamilien
>>> Pflegekinder bringen Lebendigkeit in die Familie auf www.youtube.com


Film 2:
Kurzzeit-Pflegekinder
Zu Besuch bei Kurzzeit-Pflegekindern, die für bis zu 6 Monate familiäre Unterstützung brauchen und richtig viel Schwung ins Leben bringen
>>> Kurzzeit-Pflegekinder auf www.youtube.com
  

24.10.2012
Filmpremiere: „Berliner Pflegefamilien erzählen aus ihrem Leben“

In einer Premierenvorstellung wurden am 22. Oktober zwei Kurzfilme der Familien für Kinder gGmbH im Cafe brennBar gezeigt: „Berliner Pflegefamilien erzählen aus ihrem Leben“. Zu den Gästen gehörten die Staatssekretärin Sigrid Klebba und die mitwirkenden Pflegefamilien. Besonders die Pflegekinder waren stolz und auch sehr gespannt, ihre Filmauftritte zu sehen.

Peter Heinßen, Geschäftsführer der Familien für Kinder gGmbH, begrüßte die Gäste zur Präsentation dieser innovativen Kurzfilme, die es so deutschlandweit noch nicht gegeben hat. Durch den Einsatz der Filme bei Informationsveranstaltungen, in Seminaren, auf den Homepages der Pflegekinderdienste in Berlin und in anderen Medien will Familien für Kinder gGmbH mehr Menschen auf die Pflegekinderhilfe aufmerksam machen und für die besondere Aufgabe „Pflegeeltern-Sein“ motivieren. Der Film ist neben der neu gestalteten Homepage, den Großplakaten, Flyern, Postkarten, der Infowand, den Roll-Ups und dem Pflegefamilien-Infomobil ein neues Element der Kampagne, um neue Pflegeeltern zu finden.


Geschäftsführer Peter Heinßen, Staatssekretärin Sigrid Klebba und der Regisseur Tobias Weishaupt

Die Filmproduktion wurde durch die Berliner Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Wissenschaft gefördert und unterstützt. Die Staatssekretärin Sigrid Klebba dankte den Pflegefamilien für diese Einblicke in ihr Pflegefamilien-Leben. Einen großen Dank richtete Sie an die Familien für Kinder gGmbH und den Arbeitskreis zur Förderung von Pflegekindern e.V., die sich gemeinsam seit 38 Jahren für die Werbung von Pflegefamilien einsetzen und dabei immer wieder neue innovative Wege beschritten haben.

In den zwei Kurzfilmen mit lebendigen und berührenden O-Tönen berichten Pflegefamilien über ihr Zusammenleben mit Pflegekindern:

  • mit Kurzzeitpflegekindern, die für bis zu sechs Monate familiäre Unterstützung brauchen
  • mit Pflegekindern, die mit einer längerfristigen Perspektive in den Pflegefamilien leben – oft bis zur Volljährigkeit.

Die Pflegefamilien vermitteln sehr eindrücklich das Besondere dieses Familienmodells. In den Filmen wird deutlich, dass die Aufnahme eines Pflegekindes – in der Kurzpflege oder Dauerpflege – viele Facetten hat und das Leben aller Beteiligten durch schöne und auch herausfordernde Momente bereichert wird.

Das Premierenpublikum war begeistert.

>>> Weitere Fotos

  

19.10.2012
Neue Fortbildungen für Pflege- und Adoptiveltern 2013

Auch im Jahr 2013 bieten wir Ihnen wieder interessante Fortbildungen. Das Fortbildungsprogramm für Pflege- und Adoptiveltern 2013 ist jetzt neu erschienen. Das Programm als Download, Einzelheiten zu den Seminaren und die Möglichkeit zur Online-Anmeldung finden Sie im Fortbildungszentrum.

Wir freuen uns auf Ihre Anmeldung und heißen Sie in unseren Seminaren herzlich willkommen!

Ihr Fortbildungsteam der Familien für Kinder gGmbH

>>> Zum Fortbildungsprogramm für Pflege- und Adoptiveltern 2013
 

12.09.2012
Plakatkampagne „Pflegekinder bringen Lebendigkeit in die Familie“ ein Riesenerfolg

Annähernd 20.000 Berliner informierten sich in den ersten drei Wochen über die Möglichkeit, ein Pflegekind aufzunehmen.

Grpßplakat Pflegekinder bringen Lebendigkeit in die Familie

Ansturm auf die Internetseite www.pflegekinder-berlin.de, großer Zulauf bei Informationsveranstaltungen zum Thema Pflegekinder: Die Präsentation der Plakatkampagne „Pflegekinder bringen Lebendigkeit in die Familie“ ist ein Paradebeispiel dafür, wie wirkungsvoll und erfolgreich gute Öffentlichkeitsarbeit sein kann. Die Zahl der Menschen, die ein Pflegekind aufnehmen möchten, ist seit dem Start der Kampagne sprunghaft angestiegen. 

Unmittelbar nachdem zahlreiche Berliner Medien darüber berichtet hatten, informierten sich mehr Berliner als je zuvor über die Möglichkeit, mit einem Pflegekind zusammenzuleben. Annähernd 20.000 Menschen luden in den folgenden drei Wochen Informationsmaterial auf der Internetseite www.pflegekinder-berlin.de herunter. Der Zulauf zu Informationsveranstaltungen zum Thema Pflegekinder verdreifachte sich innerhalb weniger Tage.

Schlüssel für die große Resonanz der Plakatkampagne war deren gelungene medien- und öffentlichkeitswirksame Präsentation am 10. August in Berlin. Die Berliner Jugendsenatorin Sandra Scheeres, Pflegeeltern und Fachkräfte der Pflegekinderhilfe waren gefragte Gesprächspartner bei den Journalisten. Unter anderem berichteten dpa, Berliner Zeitung, Berliner Morgenpost, BZ, Berliner Abendschau, RBB-Aktuell und mehr als ein Dutzend Internetportale in umfangreichen Beiträgen über den Kampagnenstart. In der Berliner Abendschau gab Geschäftsführer Peter Heinßen von der Familien für Kinder gGmbH dem RBB ein ausführliches Live-Interview zum Thema Pflegekinder. Daraufhin informierten sich noch am gleichen Abend zahlreiche Zuschauer auf der Internetseite www.pflegekinder-berlin.de, wie der sprunghafte Anstieg der Klickzahlen zeigt.

Gemeinsam geht mehr: An der Plakatkampagne beteiligten sich sämtliche Berliner Träger der Pflegekinderhilfe. Initiatoren waren die Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Wissenschaft, die Familien für Kinder gGmbH und der Lesben- und Schwulenverband Berlin-Brandenburg (LSVD). Zudem unterstützten der Paritätische Wohlfahrtsverband, die Diakonie und sämtliche 12 Berliner Bezirke die Aktion.

Die Initiatoren nutzten den Kampagnenstart auch dazu, ihr neues, auffälliges Pflegefamilien-Infomobil vorzustellen: ein dreirädriger Ape-Kleinlaster, wie man ihn normalerweise nur aus Italien kennt. Der Hingucker kann künftig von allen Trägern der Pflegekinderhilfe bei Informationsveranstaltungen einsetzt werden.

Bestätigt durch den großen Erfolg, planen die Berliner Träger der Pflegekinderhilfe, die Senatsverwaltung und die Bezirke, auch 2013 mit vereinten Kräften um weitere Pflegeeltern zu werben.

23.08.2012
Pflegefamilientag 2012: Ein wunderschöner, sonniger und bewegender Tag

Ca. 1.000 Besucher zählte der diesjährige Pflegefamilientag im deutschen Technikmuseum. Nicht nur die Kinder sondern auch die Erwachsenen waren vom diesjährigen Veranstaltungsort begeistert. Bereits in der Eingangshalle hing eine Cessna in der Luft, die scheinbar am Infopoint zum Pflegefamilientag landen wollte. Hier herrschte zeitweise großer Andrang bis die Besucher das leuchtendblaue Veranstaltungsbändchen um Ihr Handgelenk legen konnten, um dann Richtung Lokschuppen, vorbei an der ersten Eisenbahn Deutschlands, zu den Infoständen auf dem Freigelände zu spazieren.

An den Infoständen gab es wieder ein breitgefächertes Bastel- und Spielangebot. Hier wurden Gipsreliefs und Baumwolltaschen bemalt, Regenstäbe gebastelt, Enten geangelt, Buttons gestaltet, Gesichter geschminkt, und, und, und … und die Pflegeeltern und Fachkräfte nutzten die Möglichkeit, sich fernab von der Büroatmosphäre über ihre Pflegekinder auszutauschen.

Eröffnet wurde der Pflegefamilientag von Frau Schipmann (Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Wissenschaft, Berlin) und Frau Herrmann (Stadträtin für Familie, Gesundheit, Kultur und Bildung im Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg), die in ihren Reden das Engagement der Pflegeeltern würdigten und hervorhoben, wie wichtig es ist, dass Kinder die Möglichkeit haben, in einer Familie aufzuwachsen.

 

  

Jam Neil rappte im Anschluss und präsentierte den begeisterten Zuhörern drei Lieder. Besonders die Kinder und Jugendlichen freuten sich über diese musikalische Einlage. Ein Video des Auftritts können Sie sich auf YouTube ansehen: www.youtube.com

Bei allen Altersgruppen beliebt, waren die Mitfahrt im Führerstand einer Diesellok und natürlich der Besuch am Imbiss-Stand, der in einer schattigen Ecke idyllisch neben einem Teich mit Wasserrad platziert war.

Auch nach dem offiziellen Ende sah man im Museum noch viele Pflegefamilien, die sich die Ausstellungsobjekte ansahen und ausprobierten.

Kurzresümee: „Es war spannend, unterhaltsam und hat sehr viel Spaß gemacht!“

Weitere Fotos vom Pflegefamilientag finden Sie auf der Internetseite: http://www.pflegefamilientag-berlin.de/

 

17.08.2012
Jugendsenatorin Sandra Scheeres wünscht allen Berliner Pflegefamilien einen spannenden Pflegefamilientag

Grußwort zum 12. Berliner Pflegefamilientag

Mit dem 12. Berliner Pflegefamilientag verbinde ich ein wichtiges Anliegen: Er soll den Berliner Pflegefamilien Anerkennung und Dank für ihr großartiges Engagement zum Wohl ihrer Pflegekinder ausdrücken. In Berlin schenken ca. 1300 Pflegefamilien etwa 2700 Pflegekindern Geborgenheit und ein Zuhause. Die Entscheidung für ein Pflegekind bedeutet die Übernahme einer verantwortungs- und herausforderungsvollen Aufgabe. Bindung ist eine elementare Entwicklungsvoraussetzung für Kinder. Pflegemütter und Pflegeväter gewährleisten mit ihrem Einsatz tagtäglich auch in schwierigen Betreuungssituationen bestmögliche Entwicklungsbedingungen für die ihnen anvertrauten Kinder. Dafür danke ich Ihnen, liebe Pflegemütter und -väter, ganz herzlich!

Über den reinen Dank hinaus soll der 12. Berliner Pflegfamilientag Pflegeeltern bei der Erfüllung ihrer verantwortungsvollen Aufgabe unterstützen. So bietet die Veranstaltung vielerlei Anlässe für Pflegeeltern und Fachkräfte, mit- und untereinander in Kontakt zu kommen, Erfahrungen auszutauschen und Impulse für ihre Arbeit in der Pflegekinderhilfe zu gewinnen.

Nicht zuletzt liefert ein solcher Anlass mit seinem bunten und abwechslungsreichen Programm für die Pflegekinder einen schönen Rahmen, einer breiten Öffentlichkeit das Thema Pflegekinderwesen nahe zu bringen und so noch mehr Menschen für ein Engagement in der Pflegekinderhilfe zu gewinnen.

Ich wünsche allen Teilnehmenden des 12. Berliner Pflegefamilientages kurzweilige, spannende und lehrreiche Unterhaltung!

Sandra Scheeres
Senatorin für Bildung, Jugend und Wissenschaft

 

15.08.2012
Mit Volldampf voraus:
2.700 Berliner Pflegekinder bringen Bewegung ins Technikmuseum

Pressemitteilung der Familien für Kinder gGmbH

Zum zwölften Mal feiern die Berliner Pflegekinder mit ihren Pflegefamilien den alljährlichen Pflegefamilientag.

Am Sonntag, 19.08.2012
von 11.00 bis 16.00 Uhr
im Deutschen Technikmuseum, Trebbiner Straße 9, 10963 Berlin

Ein besonderes Highlight wird um 12:00 Uhr der Auftritt des Berliner Rappers Jam Neil sein, der sich in einem Lied mit seinen Erfahrungen als Pflegekind auseinandersetzt:
„Wo sind meine Eltern? Warum wollten Sie mich nicht?“.

Das Konzert wird einen erlebnisreichen Tag einläuten. Auf die Familien warten spannende Angebote des Technikmuseums, z.B.:

• Dampfmaschinen richtig einheizen

• Eine tierisch alte Druckpresse bedienen

• Eigenes Papier schöpfen und bemalen

• Total verrückte Windräder basteln

• In einer echten Lok mitfahren

Alle Berliner sind herzlich eingeladen, gemeinsam mit Pflegekindern auf Entdeckungsreise zu gehen, das interessante und spannende Technikmuseum zu erkunden und sich über das Zusammenleben mit Pflegekindern zu informieren:

Pflegekinder bringen Lebendigkeit in die Familie!

Weitere Informationen zum Pflegefamilientag: www.pflegefamilientag-berlin.de

Weitere Informationen über Pflegekinder: http://www.pflegekinder-berlin.de

  

10.08.2012
Start der Kampagne zur Gewinnung von Pflegefamilien

Jugendsenatorin Scheeres wünscht sich große Resonanz

„Pflegekinder bringen Lebendigkeit in die Familie“, mit diesem Slogan startete heute die Plakatkampagne der Familien für Kinder gGmbH und des Lesben- und Schwulenverbandes Berlin-Brandenburg (LSVD). Mit Unterstützung von Paritätischem Wohlfahrtsverband und Diakonie sowie allen 12 Berliner Bezirken und allen freien Trägern der Pflegekinderhilfe sollen durch die Plakatkampagne neue Pflegefamilien gewonnen werden.

Im Jahr 2011 haben in Berlin 700 Kinder befristet und dauerhaft ein neues Zuhause gefunden. Für viele Kinder konnte jedoch keine Pflegefamilie gefunden werden. Sie mussten in Heimeinrichtungen untergebracht werden.

Gemäß den Ausführungsvorschriften des Landes Berlin kommen unterschiedliche Familienformen als Pflegestellen in Betracht. Mit der Kampagne werden neben verheirateten Paaren daher auch explizit Singles und unverheiratete Paare, Menschen bis 45 Jahre sowie lesbische und schwule Paare angesprochen.

Jugendsenatorin Sandra Scheeres stellte die Plakatkampagne heute in Neukölln vor. „Ich wünsche mir eine große Resonanz auf diese Kampagne, damit noch mehr Kinder, die nicht bei ihren leiblichen Eltern leben können, ein neues Zuhause in einer neuen Familie finden”, so die Senatorin.

Mehrere Hundert Großflächenplakate werden nun in den nächsten Wochen von der Koschwitz Plakat GmbH im gesamten Stadtgebiet angebracht. 



Jörg Steinert (LSVD), Jugendsenatorin Sandra Scheeres und Peter Heinßen (Familien für Kinder gGmbH)
präsentieren die Plakatkampagne.
(Foto: H. Thelen)

>>> Weitere Fotos

  

   

07.08.2012
Neue Broschüre: Wie wird man Pflegefamilie?

Informationen für Menschen, die gerne ein Pflegekind aufnehmen möchten

Cover Broschüre "Wie wird man Pflegefamilie?"Familien für Kinder gGmbH hat die Broschüre für Pflegeelternbewerber aktualisiert und in einem lebendigen Layout neu gestaltet. Mit dieser Broschüre vermittelt Familien für Kinder gGmbH den Interessenten und Interessentinnen Basisinformationen über Pflegefamilien.

Eine interessante Lektüre für alle, die mehr darüber wissen möchten, was es bedeutet, ein Pflegekind aufzunehmen.

>>> Broschüre: Wie wird man Pflegefamilie (PDF 3,78 MB)

   

   

  

07.08.2012
„Wo sind meine Eltern? Warum wollten Sie mich nicht?“

Jam Neil rappt auf dem Berliner Pflegefamilientag
am und im Deutschen Technikmuseum, Sonntag, 19.08.2012

Der Rapper Jam Neil ist in einer Pflegefamilie und in Kinderheimen aufgewachsen. Über seine turbulente Biografie hat er ein Lied geschrieben, denn „der Frust muss mal raus“! Er hat es geschafft, neue Perspektiven zu entwickeln: „Das sind alte Zeiten doch die neuen brechen an.“„Ich fand einen Weg da raus. Heute hab ich Abitur und es geht steil bergauf.“

Jam Neil

Mit seinem Auftritt um 12:00 Uhr will der Rapper Jam Neil die 2.700 Berliner Pflegekinder ermutigen und unterstützen, damit sie ihren Weg gehen können.

Das Konzert zu Beginn des zwölften Berliner Pflegefamilientages wird einen erlebnisreichen Tag einläuten.
Auf die Familien warten spannende Angebote des Technikmuseums, z.B.:

  • Dampfmaschinen richtig einheizen
  • Eine tierisch alte Druckpresse bedienen
  • Eigenes Papier schöpfen und bemalen
  • Total verrückte Windräder basteln
  • In einer echten Lok mitfahren

Zwölfter Berliner Pflegefamilientag
Sonntag, 19.08.2012 von 11.00 bis 16.00 Uhr
im Deutschen Technikmuseum, Trebbiner Straße 9, 10963 Berlin

Alle Berliner sind herzlich eingeladen, gemeinsam mit Pflegekindern auf Entdeckungsreise zu gehen, das interessante und spannende Technikmuseum zu erkunden und sich über das Zusammenleben mit Pflegekindern zu informieren: Pflegekinder bringen Lebendigkeit in die Familie!

Weitere Informationen:
zu Jam Neil: http://www.neilproduction.de/jamneil.html
Facebookseite von Jam Neil: http://www.facebook.com/jamneil
Video zum Lied "Spiegel": http://www.youtube.com/
zum Pflegefamilientag: http://www.pflegefamilientag-berlin.de/

 

27.07.2012
Zahl der Adop­tio­nen im Jahr 2011 nahe­zu sta­bil

Die Zahl der Adoptionen in Deutschland lag im Jahr 2011 bei 4 060 Adoptionen. Gegenüber 2010 erhöhte sie sich leicht um 1 %. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, stabilisierte sich damit die Zahl der Adoptionen, nachdem sie zwischen 1994 und 2009 stetig gesunken war. 

Mehr als die Hälfte aller Adoptionen (2 266 Adoptionen beziehungsweise 56 %) erfolgte durch Stiefeltern, also einen neuen Partner oder eine neue Partnerin des leiblichen Elternteils. 104 Kinder wurden durch Verwandte angenommen, 1 690 Kinder durch nicht verwandte Personen. 

Ein Drittel (33 %) der im Jahr 2011 adoptierten Kinder war unter drei Jahre alt. Hier zeigten sich Unterschiede beim Verwandtschaftsverhältnis der Kinder zu den Adoptiveltern: So war nur gut jedes zehnte Kind, das von Stiefeltern oder Verwandten adoptiert wurde, jünger als drei Jahre. Bei Adoptionen von nicht verwandten Kindern lag der Anteil der unter Dreijährigen dagegen bei 64 %. 

Für eine Adoption vorgemerkt waren im Jahr 2011 insgesamt 859 Kinder und Jugendliche. Das waren 9 % weniger als ein Jahr zuvor. Die Zahl der Adoptionsbewerbungen hat sich gegenüber 2010 erneut vermindert. In den Adoptionsvermittlungsstellen lagen 5 957 Adoptionsbewerbungen (– 9 %) vor. Rechnerisch standen damit einem zur Adoption vorgemerkten Minderjährigen, wie im Vorjahr, sieben mögliche Adoptiveltern gegenüber. 

Quelle: Statistisches Bundesamt, Pressemitteilung vom 26.07.2012

>>> www.destatis.de

 

24.07.2012
Perspektiven für Menschen mit Fetalen Alkoholspektrumsstörungen (FASD)

FASD Fachtagung in Erfurt am 28. und 29. September 2012

Jedes Jahr werden in Deutschland immer noch 4.000 bis 10.000 Menschen mit fetalen Alkoholspektrumsstörungen (FASD) geboren. Die vermeidbare Ursache für diese geistigen und körperlichen Fehlentwicklungen ist Alkoholkonsum während der Schwangerschaft. Im Verlauf der Fachtagung wird Rückschau gehalten auf 40 Jahre Forschung und Prävention und auf die neuesten Entwicklungen in Forschung und Therapie.

An 2 Tagen werden Vorträge, moderierte Gesprächsrunden und Workshops die verschiedenen Facetten dieser Behinderung beleuchten. Die FASD Fachtagung richtet sich an alle Fachleute, wie Ärzte, Hebammen, Therapeuten, Pädagogen, Sozialarbeiter, Richter, Anwälte, also an alle Personen, die beruflich oder privat, Menschen mit FASD betreuen!

Weitere Informationen und Tagungsprogramm unter: www.fasd-fachtagung.de

  

20.07.2012
Den Teufelskreis der Traumatisierung verstehen und durchbrechen

Die Charité – Universitätsmedizin Berlin hat mit dem Universitätsklinikum Heidelberg, dem Universitätsklinikum der RWTH Aachen und der Otto-Guericke-Universität Magdeburg das gemeinsame Projekt „Von Generation zu Generation: Den Teufelskreis der Traumatisierung verstehen und durchbrechen“ vorgestellt. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung fördert dieses Forschungsvorhaben als Teil des Forschungsnetzes „Missbrauch, Vernachlässigung und Gewalt im Kindes- und Jugendalter“.

Ziel des Forschungsnetzes ist es, die besten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler zusammenzubringen, um die Ursachen von Gewalt gegen Kinder zu erforschen und ihr wirksam begegnen zu können. Das Projekt ‚Von Generation zu Generation‘ hilft, die Ursachen für Gewaltanwendung innerhalb von Familien besser zu verstehen und zu einem Therapieansatz zu kommen. Es trägt damit zum Schutz der Kinder und zu einer Kultur des Hinschauens bei.

>>> Pressemitteilung der Charité

  

13.07.2012
Öffentlichkeitsarbeit der Pflegekinderdienste

In einer kleinen Anfrage an den Senat von Berlin hat die Abgeordnete Katrin Möller (Linke) angefragt, für welchen Zweck „Familien für Kinder gGmbH“ eine Zuwendung erhält und welche weiteren Träger im Bereich des Pflegekinderwesens Landesmittel erhalten.

Die Antwort des Senats hat das Abgeordnetenhaus jetzt veröffentlicht:

>>> Kleine Anfrage: Öffentlichkeitsarbeit der Pflegekinderdienste (2)

 

09.07.2012
Zahl der In­ob­hut­nahmen durch Jugend­ämter ist 2011 weiter ge­stiegen

Pressemitteilung des Statistischen Bundesamtes vom 05.07.2012

Das Statistische Bundesamt hat jetzt Zahlen zu den Inobhutnahmen veröffentlicht. In einer Pressemitteilung stellt das Bundesamt fest: „Im Jahr 2011 haben die Jugendämter in Deutschland 38 500 Kinder und Jugendliche in Obhut genommen. Das waren gut 2 100 (+ 6 %) mehr als 2010. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, hat die Zahl der Inobhutnahmen in den letzten Jahren stetig zugenommen, gegenüber 2007 (28 200 Inobhutnahmen) stieg sie um 36 %.

Eine Inobhutnahme ist eine kurzfristige Maßnahme der Jugendämter zum Schutz von Kindern und Jugendlichen, die sich in einer akuten, sie gefährdenden Situation befinden. Jugendämter nehmen Minderjährige auf deren eigenen Wunsch oder auf Grund von Hinweisen Anderer – beispielsweise der Polizei oder von Erzieherinnen und Erziehern – in Obhut und bringen sie in einer geeigneten Einrichtung unter, zum Beispiel in einem Heim.

Die meisten (28 100 oder 73 %) der in Obhut genommenen jungen Menschen lebten vor der Inobhutnahme bei ihren Eltern oder einem Elternteil.
In vielen Fällen schließt sich an die Inobhutnahme eine Hilfe zur Erziehung an. Für 10 400 (27 %) der jungen Menschen wurde eine Erziehung außerhalb des eigenen Elternhauses eingeleitet, zum Beispiel in einer Pflegefamilie oder in einem Heim. In 4 700 (12 %) Fällen bekamen sie eine sonstige stationäre Hilfe, beispielsweise in einem Krankenhaus oder der Psychiatrie. 15 800 junge Menschen (41 %) kehrten nach der Inobhutnahme zu den Sorgeberechtigten zurück.

Weiter stark zugenommen hat auch die Zahl der jungen Menschen, die auf Grund einer unbegleiteten Einreise aus dem Ausland in Obhut genommen wurden. Insgesamt kamen 2011 rund 3 500 Kinder und Jugendliche ohne Begleitung über die Grenze nach Deutschland. Gegenüber 2007 (890 junge Menschen) entspricht dies einem Anstieg von 292 %."

Den Bericht 2011 können Sie auf der Internetseite des Statistischen Bundesamtes herunterladen:

» Download

   

26.06.2012
Erklärung der „Forschungsgruppe Pflegekinder“ der Universität Siegen zu den Antworten des Hamburger Senats auf den Tod des Pflegekindes Chantal

Die Stellungnahmen der Behörde für Arbeit, Soziales, Familie und Integration (BASFI) und des Senats von Hamburg haben bei der „Forschungsgruppe Pflegekinder“ der Universität Siegen die Sorge ausgelöst, dass falsche Konsequenzen gezogen und die richtigen unterlassen werden. Aus diesem Grund haben sie eine Stellungnahme veröffentlicht.

>>> Stellungnahme der „Forschungsgruppe Pflegekinder“ vom Juni 2012

01.06.2012
Fachzeitschrift Pflegekinder Heft 1/2012 ist erschienen

Themen zur Vollzeitpflege sind u.a.:

  • Weiterentwicklung und Steuerung der Hilfen zur Erziehung
  • Erklärungen zum Tod des Pflegekindes Chantal in Hamburg
  • Mein Kind lebt nicht bei mir: Trotzdem Mutter und Vater sein - Herkunftseltern in der Erziehungspartnerschaft
  • Neue Ausführungsvorschrift zum Pflegegeld in der Vollzeitpflege ist am 1.1.2012 in Kraft getreten
  • Historisches aus der Pflegekinderhilfe in Berlin  
  • >>> Download: Pflegekinder-Heft 1/12 als PDF-Dokument

  

   

30.04.2012
"Eine kleine Nachtmusik" mit Berliner Pflegefamilien am 5. Mai 2012

Der Arbeitskreis zur Förderung von Pflegekindern e.V. wird in diesem Jahr im Rahmen der 2. langen Nacht der Familie mit den Berliner Familien Musik machen und eine CD produzieren. Gemeinsam mit dem Chor Fosterfamily and Friends, Deutschlands erstem Charity-Gospelchor, der sich für Pflegekinder einsetzt, werden Lieder gesungen und diese kleine Nachtmusik auf einer CD verewigt, die jeder Teilnehmer mit nach Hause nehmen kann.

Wer nicht mit seiner Stimme aktiv werden möchte, kann aus einfachen Materialien Instrumente basteln z. B. Regenstöcke, deren Klänge dem Regen ähneln, der auf Bäume prasselt und den Wald zum Rauschen bringt.

Zeit: am Samstag 5. Mai 2012 von 18:00 - 22:00 Uhr
Preis: Kinder 1 Euro, Erwachsene 2 Euro
Ort: Orangerie der ZIK - Zuhause im Kiez gGmbh, Reichenberger Straße 129, 10999 Berlin
Anfahrt: U Görlitzer Bahnhof

>>> Flyer "Eine kleine Nachtmusik" am 5. Mai 2012

>>> Programm aller Veranstaltungen: www.familiennacht.de

  

30.04.2012
Unterbringung in Pflegefamilien hat für den Senat einen hohen Stellenwert

„Der Senat misst der Suche nach geeigneten Pflegefamilien in bezirklicher und gesamtstädtischer Verantwortung große Bedeutung bei.“ Dies geht aus der Beantwortung einer kleinen Anfrage der Abgeordneten Katrin Möller (Linke) hervor.

>>> Kleine Anfrage: Öffentlichkeitsarbeit der Pflegekinderdienste

 

19.04.2012
Pflegegeld für die Großeltern eines Kindes auch wenn sie gemeinsam mit diesem und dessen Mutter in einem Haushalt leben

Großeltern können gegenüber dem Träger der Jugendhilfe auch dann einen Anspruch auf Übernahme der Aufwendungen für die Vollzeitpflege ihres Enkels haben, wenn sie gemeinsam mit diesem und dessen Mutter in einem Haushalt leben. Dies hat das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig am 01.03.2012 entschieden.

Das Bundesverwaltungsgericht begründet dies u.a. mit dem Zweck der Vollzeitpflege: "Dieser besteht darin, die Erziehungsbedingungen des Kindes durch Einschaltung von Pflegeeltern und unter Berücksichtigung persönlicher Bindungen zu verbessern. Kann dem in einer bestimmten Pflegefamilie Rechnung getragen werden, steht der Übernahme der Aufwendungen für die Pflege nicht entgegen, dass die Eltern in demselben Haushalt leben."

In dem entschiedenen Fall war die Mutter des Kindes zum Zeitpunkt der Geburt 15 Jahre alt und daher nicht selbst erziehungsfähig.

>>> Pressemitteilung des Bundesverwaltungsgerichts

 

07.02.2012
Zum Tod des Pflegekindes Chantal in Hamburg

Wir, die MitarbeiterInnen der Familien für Kinder gGmbH, sind vom Tod der 11-jährigen Chantal, die an einer Methadonvergiftung gestorben ist, tief betroffen. Der Tod des 11-jährigen Mädchens wirft die Frage auf, wie das Hilfesystem Vollzeitpflege sicherer gemacht werden kann.

Der PFAD-Bundesverband hat hierzu eine Presseerklärung herausgegeben und darauf hingewiesen, dass nicht nur die Auswahl von Pflegeeltern wichtig ist, sondern auch, dass Pflegeeltern auf ihre anspruchsvolle Aufgabe gut vorbereitet werden müssen und die Begleitung der Familienpflege einen hohen Qualitätsstandard aufweisen muss.

>>> PFAD Pressemitteilung "Anfälligkeit eines Hilfesystems - zum Methadontod einer Elfjährigen" vom 6.2.2012

Weitere Informationen hat der Pfad-Bundesverband in seinem Blog zusammengestellt:

 >>> "Es herrscht ein gefährliches Chaos", Chantal und die Folgen: Die Vorsitzende des PFAD-Bundesverbandes fordert Standards für die Betreuung, Interview in der Süddeutschen Zeitung vom 2.2.2012

>>> Erklärung der "Forschungsgruppe Pflegekinder" der Universität Siegen zum Tod des Pflegekindes Chantal in Hamburg

>>> Hamburger Sozialsenator Scheele zieht strukturelle Konsequenzen

>>> Stellungnahme der UNICEF Deutschland zu Kindesmisshandlungen

 

  

20.01.2012
Neue Ausführungsvorschrift zum Pflegegeld in der Vollzeitpflege ist am 1.1.2012 in Kraft getreten

Mit der neuen Ausführungsvorschrift zum Vollzeitpflege-Pflegegeld werden die finanziellen Leistungen für Pflegefamilien aus der AV-Pflege vom 21.06.2004 herausgelöst und in einer eigenen AV gesondert geregelt. Die in der AV-Pflege getroffenen fachlichen Regelungen sind weiterhin gültig.

Die Pauschalen zum Lebensunterhalt für die Vollzeitpflege ohne erweiterten Förderbedarf werden ab dem 01.01.2012 für die Altersstufe 1 um 69 € und für die Altersstufe 2 um 58 € erhöht.

Die Pauschalen wurden in Berlin seit 2004 nicht mehr geändert und inzwischen lagen die Pauschalen zum Lebensunterhalt für Pflegekinder ohne erweiterten Förderbedarf in der Altersgruppe 1 und 2 deutlich unter dem notwendigen Bedarf und den Referenzwerten im Bundesgebiet, sowie unter den Empfehlungen des Deutschen Vereins (DV). Eine Erhöhung der Pauschalen zum Lebensunterhalt für diese beiden Altersgruppen war deshalb dringend geboten.

 >>> AV-Vollzeitpflege-Pflegegeld (PDF)

 

12.01.2012
Pflegekinderhilfe und Krisenhilfe in Tempelhof-Schöneberg neu geregelt

Am 19. Dezember 2011 unterzeichneten Bezirksstadtrat Oliver Schworck und der Geschäftsführer der Familien für Kinder gGmbH, Peter Heinßen, neue Leistungsverträge für die Pflegekinder- und Krisenhilfe in Tempelhof-Schöneberg.

>>> Weitere Informationen in "KiTS aktuell" v. 20.12.2011

02.12.2011
Neue Fortbildungen für Pflege- und Adoptiveltern 2012

Das Fortbildungsprogramm für Pflege- und Adoptiveltern 2012 ist neu erschienen:

>>> Zum Fortbildungsprogramm für Pflege- und Adoptiveltern 2012
 

03.11.2011
Impulse für den Pflegekinderbereich in Berlin

Mit Herkunftseltern das Pflegeverhältnis gestalten
– Voraussetzungen, Bedingungen, „Fallstricke“

Im Rahmen der Fachveranstaltungsreihe "Impulse für den Pflegekinderbereich in Berlin" findet am Freitag, 09. Dezember 2011 von 09:00 bis 13:00 Uhr eine Veranstaltung mit Dr. phil Josef Faltermeier statt.

Die Fachveranstaltungsreihe richtet sich an alle beteiligten Fachkräfte der öffentlichen und freien Jugendhilfeträger.

>>> Weitere Informationen auf der Seite des Fortbildungszentrums

 

 

04.10.2011
"Freie Träger in der Pflegekinderhilfe"

Fachtag am 11. November 2011 in Potsdam

Mit dem Thema "Zwischen Jugendamt und Pflegefamilie – Freie Träger in der Pflegekinderhilfe" möchte der PFAD Bundesverband gemeinsam mit dem Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, der Internationalen Gesellschaft für erzieherische Hilfen und dem Sozialdienst katholischer Frauen auf einem bundesweiten Fachtag die Situation in der Pflegekinderhilfe beleuchten, fachlichen Austausch ermöglichen und Impulse für gesetzliche Verbesserungen in den Rahmenbedingungen geben.

>>> Fachtagsflyer mit Anmeldung

29.09.2011
Fortbildung "Leibliche Kinder in Pflegefamilien" am 22.10.

  • Welche Anforderungen stellt die Aufnahme eines Pflegekindes an leibliche Kinder?
  • Kommen sie zu kurz?
  • Wie kann ich ein Gleichgewicht in der Familie erhalten?

Mit diesen Fragen beschäftigt sich die Fortbildung des PFAD-Landesverbandes Berlin-Brandenburg am 22. Oktober 2011.
Referentin ist Isabel-Theres Spanke (IVA - Institut für Vollzeitpflege und Adoption e.V., Frankfurt).

Anmeldeschluss ist der 14. Oktober 2011

>>> Anmeldung und Fortbildungsflyer "Leibliche Kinder in Pflegefamilien"

 

23.09.2011
Bücher für Pflegekinder und Adoptivkinder

Eine Literaturliste mit Kinder-/Jugendbüchern für, mit und über Pflegekinder und Adoptivkinder ist in Kooperation des Sozialpädagogischen Fortbildungswerks Berlin-Brandenburg und Familien für Kinder gGmbH entstanden. Es handelt sich um eine Auswahl an Kinder- und Jugendliteratur für Pflegekinder und auch Adoptivkinder in der Altersspanne zwi­schen 3 und 14 Jahren, die von Fachkräften empfohlen und zusammengestellt wurde. Einige dieser Bücher sind inzwischen leider vergriffen oder nur schwer zu bekommen. Sie können sich bei Interesse oder für weitere Empfehlungen zu dieser Literaturliste gerne an uns wenden.

Viel Spaß beim gemeinsamen lesen!

>>> Literaturliste mit Kinder-/Jugendbüchern für, mit und über Pflegekinder und Adoptivkinder

  

16.09.2011
Berliner Pflegekinder feierten in der Domäne Dahlem

Am Sonntag, den 21.08.2011 feierten die Berliner Pflegekinder und ihre Pflegefamilien zum elften Mal den alljährlichen Pflegefamilientag in der Domäne Dahlem.

Eröffnet wurde das Fest von Sigrid Klebba (Senatsverwaltung für Bildung, Wissenschaft und Forschung) und Anke Otto (Stadträtin für Schule, Jugend und Umwelt in Steglitz-Zehlendorf).

Besondere Programmpunkte waren die Auftritte von:

  •  „Fosterfamily and Friends“ Gospelchor
  • „Schottenkinder“ Kindermusikgruppe
  • Mädchengruppe „contact“
  • „Fliedertänzer“
  • „Ulf und Zwulf“ Kinderliedermacher
  • „Jugendhilfechor Steglitz-Zehlendorf“

Einige Bilder vom Pflegefamilientag haben wir für Sie auf der Web-Seite www.pflegefamilientag-berlin.de zusammengestellt.

 >>> Bilder vom 11. Berliner Pflegefamilientag

30.08.2011
Impulse für den Pflegekinderbereich in Berlin

Pflegekinderstimme – Aus der Erfahrung von jungen erwachsenen Pflegekindern und Pflegefamilien lernen

Im Rahmen der Fachveranstaltungsreihe "Impulse für den Pflegekinderbereich in Berlin" findet am Freitag, 21. Oktober 2011 von 09:00 bis 13:00 Uhr eine Veranstaltung mit Daniela Reimer statt.

Die Fachveranstaltungsreihe richtet sich an alle beteiligten Fachkräfte der öffentlichen und freien Jugendhilfeträger.

>>> Weitere Informationen auf der Seite des Fortbildungszentrums

 

 

17.08.2011
Fachzeitschrift Pflegekinder Heft 1/2011 ist erschienen

Themen zur Vollzeitpflege sind u.a.:

  • Pflegekinder berichten von ihren Erfahrungen
  • Ähnlichkeit und Gemeinschaft - die Herstellung von Familie
  • Adoption – oder: Die Angst vor dem Pflegekind
  • Gewinnung von Pflegeeltern durch mediale Kommunikation
  • >>> Download: Pflegekinder-Heft 1/11 als PDF-Dokument  

    

  

17.08.2011
Pflegeeltern müssen Gebühr für das Führungszeugnis selbst zahlen

Bisher war die Erteilung eines Führungszeugnisses unter Umständen für Pflegeeltern und Tagesmütter/-väter kostenfrei. Seit Juli müssen Pflegeeltern und Tagesmütter/-väter hierfür eine Gebühr zahlen. Dies geht aus einem Schreiben des Bundesamtes für Justiz vom 13. Juli 2011 hervor.

>>> Schreiben des Bundesamtes für Justiz vom 13. Juli 2011 (pdf)

17.08.2011
Anreise Pflegefamilientag

Der U-Bahnhof Dahlem-Dorf, Bahnsteig Richtung Krumme Lanke, ist leider am Sonntag 21.8.2011 gesperrt. Besucher des Pflegefamilientages können erst eine Station weiter am Thielplatz aussteigen und können dann eine Station zurückfahren, da der Bahnsteig Richtung Innenstadt nicht gesperrt ist.

  

11.08.2011
Einladung zum Pflegefamilientag am 21.08.2011

Nun ist es wieder soweit!

Zum elften Mal feiern die Berliner Pflegekinder, ihre Pflegefamilien, die bezirklichen Jugendämter und Pflegekinderdienste den alljährlichen Pflegefamilientag

am Sonntag, 21.08.2011

von 11.00 bis 16.00 Uhr in der Domäne Dahlem.

Alle Pflegefamilien und Interessierte sind herzlich eingeladen,  das schwungvolle Bühnen- und Spielprogramm zu erleben. Wer sich über das Zusammenleben mit Pflegekindern informieren möchte, dem bieten sich an den Infoständen vielfältige Gelegenheiten. 

Einen besonderen Programmpunkt bildet der Auftritt des Gospelchors „Fosterfamily and Friends“ deren Sänger Pflegekinder, Pflegeeltern und Freunde sind, die sich vor 3 Jahren zum ersten Mal zusammengetan haben, um gemeinsam zu musizieren und das Thema Pflegekinder bekannter zu machen.

Sind Sie dabei? Wir freuen uns auf Sie!

Weitere Informationen unter http://www.pflegefamilientag-berlin.de/

und im >>>Pressebereich

11.08.2011
65 Pflegekinder leben in „Regenbogenfamilien“

Zurzeit sind in Berlin ca. 65 Pflegekinder in ca. 50 gleichgeschlechtlichen Pflegefamilien untergebracht. Auch wenn der Anteil an gleichgeschlechtlichen Pflegeeltern noch gering ist, so sind die Erfahrungen der Jugendämter mit gleichgeschlechtlichen Pflegeeltern außerordentlich positiv.

Dies geht aus der Beantwortung einer kleinen Anfrage durch die Senatsverwaltung für Bildung, Wissenschaft und Forschung vom 2.8.2011 hervor.

>>> Kleine Anfrage: "10 Jahre Lebenspartnerschaftsgesetz - eine Bilanz für Berlin" (pdf)

03.08.2011
Neue Webseite: www.pflegekinder-berlin.de

Familien für Kinder hat die Internetpräsenz strukturell und inhaltlich völlig neu gestaltet. Für die Pflegekinderhilfe in Berlin wurde eine eigene Internetadresse eingerichtet: www.pflegekinder-berlin.de.

Die Seite ist lebendig gestaltet und bietet umfangreiche Informationen aus der Sicht von Pflegekindern, Pflegeeltern und Fachkräften.

Interessierten wird ein breit gefächerter Service angeboten, z.B.:

  • vielfältige Informationen für Pflegeelternbewerber
  • Onlineanmeldung zu den Informationsveranstaltungen und Vorbereitungsseminaren
  • Berlin-Karte mit Kontaktdaten der zuständigen öffentlichen und freien Träger
  • Download aktueller Informationen und Hintergrundartikel
  • Fachzeitschrift „Pflegekinder“
  • Fortbildungen für Pflege- und Adoptiveltern www.fortbildungszentrum-berlin.de

Dies und das Serviceangebot zur Kindertagespflege finden Sie unter einem Dach bei www.familien-fuer-kinder.de.

Hierzu wurde am 03.08.2011 eine Presseerklärung herausgegeben.

>>> Zum Pressebereich

15.07.2011
Pflegefamilie gesucht

Kurzreportage und Interview in RBB Aktuell am 14.07.2011

Für 500 Kinder in Berlin wird jedes Jahr dringend eine Pflegefamilie gesucht. Wie kann man helfen, was müssen Pflegeeltern beachten? Um diese und andere Fragen ging es in einem Fernsehbeitrag der Sendereihe RBB Aktuell. Studiogast war Ellen Hallmann, Mitarbeiterin der Familien für Kinder gGmbH. 

Sie können sich den Beitrag auf der Seite des RBB ansehen:
http://www.rbb-online.de/rbbaktuell/archiv/index.html

(Der Beitrag steht leider nur 1 Woche bis zum 20.7.2011 im Netz.)

 

 

15.07.2011
Noch nie mussten die Jugendämter so viele Kinder in ihre Obhut nehmen.

Das RTL Mittagsjournal besuchte eine Pflegefamilie und befragte Fachkräfte u.a. Susanne Stieler, Mitarbeiterin der Familien für Kinder gGmbH.
Sie können sich den Beitrag auf der Seite von RTL ansehen

http://rtl-now.rtl.de/punkt-12.php

(Der Beitrag über Pflegekinder ist in der Sendung vom 15.07.2011 zu finden und beginnt nach 13 Minuten, die man am Anfang vorspulen kann.)

Nach der TV-Ausstrahlung ist die Sendung nur für 7 Tage kostenlos abrufbar.
 

13.07.2011
Jugendämter mussten 2010 mehr Kinder und Jugendliche in Obhut nehmen

Pressemitteilung des Statistischen Bundesamtes Nr.265 vom 13.07.2011:
Mehr Inobhutnahmen durch Jugendämter im Jahr 2010

WIESBADEN – Im Jahr 2010 haben die Jugendämter in Deutschland 36 300 Kinder und Jugendliche in Obhut genommen. Das waren rund 2 600 (+ 8%) mehr als 2009. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, lag die Zahl der Inobhutnahmen damit um 42% höher als noch vor fünf Jahren.

Eine Inobhutnahme ist eine kurzfristige Maßnahme der Jugendämter zum Schutz von Kindern und Jugendlichen, die sich in einer akuten, sie gefährdenden Situation befinden. Jugendämter nehmen Minderjährige auf deren eigenen Wunsch oder auf Grund von Hinweisen Anderer (etwa der Polizei oder von Erziehern und Erzieherinnen) in Obhut und bringen sie in einer geeigneten Einrichtung unter, etwa in einem Heim.

In vielen Fällen schließt sich an die Inobhutnahme eine Hilfe zur Erziehung an. Für 9 700 (27%) der jungen Menschen wurde eine Erziehung außerhalb des eigenen Elternhauses, wie in einer Pflegefamilie oder in einem Heim, eingeleitet, in 4 600 (13%) Fällen eine sonstige stationäre Hilfe, wie in einem Krankenhaus oder der Psychiatrie.

27 100 junge Menschen lebten vor der Inobhutnahme bei ihren Eltern oder einem Elternteil. 15 300 junge Menschen kehrten nach der Inobhutnahme zu den Sorgeberechtigten zurück.

Weiter stark zugenommen hat die Zahl der Jugendlichen, die aufgrund einer unbe­gleiteten Einreise aus dem Ausland in Obhut genommen wurden. Betraf dies im Jahr 2008 noch 1 100 Jugendliche, so stieg die Zahl 2009 auf 1 950 Jugendliche und 2010 auf 2 800 Jugendliche – ein Anstieg gegenüber 2008 um 157%.

Quelle: Statistisches Bundesamt, www.destatis.de

Mit Hänsel und Gretel beim Lachjoga und bei anderen spannenden Erlebnissen

Eindrücke der langen Nacht der Familie am 14. Mai 2011

Am 14. Mai 2011 fand in Berlin die 1. lange Nacht der Familie mit 101 Angeboten statt. Organisiert wurde sie vom "Berliner Bündnis für Familie". Der Arbeitskreis zur Förderung von Pflegekindern e.V. und die Familien für Kinder gGmbH haben im Rahmen der Familiennacht zu einem besonderen Event eingeladen: "Lacht mal beim Nachtmahl" und ca. 100 Gäste kamen. Es war eine geschmackvolle, bewegungsreiche und gleichzeitig auch entspannende Veranstaltung die allen viel Spaß gemacht hat: »Das Fest war Klasse und mein Enkel sagte: 'Oma, hier kriegste mich nicht mehr weg.'«

21.04.2011
2.785 Berliner Kinder leben in Pflegefamilien

Zum Stichtag 31.12.2009 lebten 2.785 Kinder in einer Berliner Pflegefamilie (nach § 33 SGB VIII), davon waren 664 Kinder unter 6 Jahre alt und 2.121 Kinder waren 6 Jahre und älter.
952 Pflegekinder hatten zu diesem Zeitpunkt einen erweiterten Förderbedarf.
Diese Zahlen gehen aus einer kleinen Anfrage der Abgeordneten Dr. Margrit Barth (Die Linke) zum Thema "Hilfe zur Erziehung durch Vollzeitpflege (I)" hervor.
Die Beantwortung durch die Senatsverwaltung für Bildung, Wissenschaft und Forschung enthält u.a. auch eine Differenzierung nach den Bezirken und Aussagen zur Kurzzeitpflege.

» Kleine Anfrage "Hilfe zur Erziehung durch Vollzeitpflege (I) (PDF)

15.04.2011
Lange Nacht der Familie am 14. Mai 2011

Lacht mal beim Nachtmahl

Viel Theater beim Essen für Groß und Klein am 14. Mai ab 18:00 Uhr

Wo werden Sie am 14. Mai 2011 zu Abend essen? Der Arbeitskreis zur Förderung von Pflegekindern e.V. lädt gemeinsam mit der gemeinnützigen Gesellschaft Familien für Kinder am 14. Mai 2011 zu einem ganz besonderen Event in seine Räume. Ab 18:00 Uhr werden Sie zum „Nachtmahl“ erwartet.

» Einladung "Lacht mal beim Nachtmahl" (PDF)

» Programm aller Veranstaltungen: www.familiennacht.de

10.04.2011
Kleiner Ratgeber für Verwandtenpflegeeltern und solche, die es werden wollen

Die Broschüre ist jetzt in einer aktualisierten Version als Download verfügbar
(Stand: 8.2.2011)

Der Ratgeber wendet sich an Großeltern, Tanten, Onkel oder Geschwister, die ein verwandtes Kind bei sich aufgenommen haben oder sich überlegen, ein verwandtes Kind aufzunehmen.

Die Broschüre geht auf die häufigsten Fragen und Probleme ein, erläutert die rechtliche Situation und die Unterstützung durch das Jugendamt. Für Verwandte, die sich überlegen, ein verwandtes Kind aufzunehmen, werden wichtige Hinweise gegeben, was sie vor der Aufnahme eines Kindes bedenken sollten und was sie wissen sollten, wenn sie Zweifel haben.

Darüber hinaus zeigt die Broschüre auf, wo sich Verwandtenpflegeeltern weiteren Rat und Unterstützung holen können.

» Kleiner Ratgeber für Verwandtenpflegeeltern und solche, die es werden wollen (PDF-Broschüre)

12.02.2011
Stand der Adoptionen im Land Berlin

Kleine Anfrage an den Senat von Berlin
(Stand: 10.02.2011)

Die Abgeordnete Emine Demirbüken-Wegner (CDU) hat im Dezember 2010 eine Kleine Anfrage an den Senat von Berlin gestellt. Die Antwort der Senatsverwaltung für Bildung, Wissenschaft und Forschung wurde jetzt veröffentlicht und enthält u.a. Aussagen zu den Themen:

  • Wie viele Kinder und Jugendliche im Land Berlin wurden von 2005 bis Dezember 2010 außerhalb ihrer Herkunftsfamilie in Heimen oder vergleichbaren Einrichtungen oder in Pflegefamilien betreut?
  • Wie viele Adoptionen fanden im Land Berlin in diesem Zeitraum statt?
  • Wie viele Paare bewarben sich um eine Adoption?

» Kleine Anfrage: Stand der Adoptionen im Land Berlin (PDF)