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10.12.2018
Fachzeitschrift Pflegekinder Heft 2/2018 ist neu erschienen

Titelblatt der Fachzeitschrift "Pflegekinder" 2/2018Themen zur Vollzeitpflege

  • Normalität bei (ehemaligen) Pflegekindern
  • Die Zukunft der Kinder- und Jugendhilfe –
    Mitreden – Mitgestalten, ein Beitrag der Pflegefamilienverbände
  • Berliner Pflegekinder auf Safari
  • Pflegekinder und Pflegefamilien aufgepasst! Wer will mitmischen?
  • Fortbildungen zur Vollzeitpflege 2018
  • Kolloquium in der Vollzeitpflege – Was verbirgt sich dahinter?
  • Zertifizierte Fachkraft in der Pflegekinderhilfe
  • Verwandtenpflege – Erfahrungen im Rahmen der Vorbereitung aus Sicht der gesamtstädtischen Beratungsstelle Vollzeitpflege in Berlin
  • Patenkinder Berlin verändert sich
  • Neues Projekt für Careleaver aus Pflegefamilien
  • Vormundschaft in der Pflegekinderhilfe
  • Wissenschaftliche Aufarbeitung des sogenannten „Kentler-Experiments“
  • Empfehlungen des Deutschen Vereins zur Fortschreibung der Pauschalbeträge in der Vollzeitpflege (§§ 33, 39 SGB VIII) für das Jahr 2019
  • Erkenntnisse des Dialogforums Pflegekinderhilfe
  • Geflüchtete Kinder in Patenschaften – Das Projekt 1zu1 für Flüchtlingskinder
  • Reform der Kinder- und Jugendhilfe
  • Aus dem Fortbildungszentrum: Die Dozentinnen und Dozenten stellen sich vor
  • Literaturhinweis: Kinderbuch „Ein Bauch voller Geheimnisse“
  • Download: Fachzeitschrift Pflegekinder 2/2018 als PDF-Dokument

28.11.2018
Fortbildungsprogramm für Pflegeeltern und Adoptiveltern 2019

Bild zum Fortbildungsprogramm 2018 für Pflegeeltern und Adoptiveltern

Wir freuen uns, Ihnen unser umfangreiches Fortbildungsangebot für das Jahr 2019 präsentieren zu können! Es soll Ihren Familienalltag bereichern und unterstützen. Die Angebote richten sich vorrangig an Pflegeeltern und Adoptiveltern. Mitunter können auch Fachkräfte teilnehmen – bitte sprechen Sie uns an.

Unsere Veranstaltungen sollen Ihnen dabei helfen, auf die besonderen Bedürfnisse von Pflege- bzw. Adoptivkindern in geeigneter Weise eingehen zu können und Herausforderungen gut zu bewältigen.

Die zwei besonderen Seminare für verwandte Pflegeeltern haben sich etabliert und werden als Basisthemen jährlich stattfinden. Sie finden diese Veranstaltungen unter den Titeln: „Oma, Opa, Onkel, Tante ...“ und „Ich/Wir wollte/n helfen – und nun?“ Die Fortbildungen werden verwandten Pflegeeltern für die Grundqualifizierung angerechnet.

Hinweisen möchten wir besonders auf die Veranstaltung: Ent-wicklung Pubertät – vom zweiten Bindungsweg. Diese Veranstaltung richtet sich an Pflegeeltern, deren Pflegekinder inzwischen Jugendliche geworden sind. Das Seminar greift die besonderen Themen jugendlicher Pflegekinder auf.

Relativ neu bzw. ganz neu im Programm sind zudem folgende Seminare:

  • Kinder stark machen – Resilienz wahrnehmen und fördern
  • Vielfalt als Ressource – Migration in der Pflegefamilie
  • Essen – ein verstecktes Thema bei Pflege- und Adoptiveltern

Seit zwei Jahren bieten wir regelmäßig das Seminar „Erste Hilfe für Säuglinge und Kleinkinder“ an, welches ein äußerst positives Feedback erfährt, weil es (wie uns berichtet wird) vielen Pflegeeltern im Umgang mit ihren Pflegekindern Sicherheit gibt.

Alle Seminare, die wir in das neue Fortbildungsprogramm aufgenommen haben, haben sich in den letzten Jahren oder im letzten Jahr bewährt. Dies erfuhren wir aufgrund der Bewertungen der Teilnehmenden, der Dozentinnen und Dozenten (Erhebung durch Feedbackbögen).

Erfahrene, qualifizierte Fortbildner/-innen führen die Seminare teilnehmer- und praxisorientiert durch. In den letzten zwei Jahren konnten wir mehrere Dozentinnen und Dozenten dazu gewinnen, die nun regelmäßig Veranstaltungen anbieten. Wir arbeiten mit Hilfe vielfältiger Methoden, sodass erworbenes Wissen gut behalten und in den Alltag integriert werden kann und unsere Teilnehmer/-innen (hoffentlich) mit Freude dazulernen.

Für Pflegeeltern aus den Bezirken Tempelhof-Schöneberg und Steglitz-Zehlendorf, wird die Teilnahme an bestimmten Veranstaltungen für die Grundqualifizierung für Pflegeeltern anerkannt. Hierfür sind die Veranstaltungen den Bereichen Basis-Thema bzw. Wahlpflicht zugeordnet. Sie finden unter Anmerkungen die Stundenzahl, die jeweils für die Grundqualifizierung angerechnet wird. Pflegeeltern aus Marzahn-Hellersdorf bekommen grundsätzlich jährlich drei Veranstaltungen über ihr Jugendamt finanziert.

Wenn Sie Interesse an einem Aufbaukurs für die Krisenunterbringung haben, können Sie sich gern melden. Der Kurs kann von uns geplant werden, wenn sich genügend Teilnehmer/-innen melden.

Die meisten Seminare können für eine feste Teilnehmergruppe auch außerhalb des Programmes gebucht werden. Senden Sie dazu bitte eine Mail an matthes@familien-fuer-kinder.de, damit wir Ihnen ein Angebot zusenden können.

Wir heißen alle Pflege- und Adoptiveltern in unseren Seminaren herzlich willkommen!

Ihr Team von Familien für Kinder

>>> Zu den Fortbildungen für Pflegeeltern und Adoptiveltern mit Online-Anmeldung


26.10.2018
Impulse für den Pflegekinderbereich in Berlin am 23. November 2018

Trauer - das Gefühl nach Trennung, Abschied und Verlust

Die Fachveranstaltungsreihe richtet sich an alle beteiligten Fachkräfte der öffentlichen und freien Jugendhilfeträger.

>>> Weitere Informationen auf der Seite des Fortbildungszentrums


27.09.2018
Berliner Pflegekinder auf Safari

1.688 Besucher/-innen beim 18. Berliner Pflegefamilientag am 01.09.2018

Foto vom Pflegefamilientag 2018 vergrößern Der diesjährige Pflegefamilientag fand im Berliner Zoo statt. Die ersten Besucher trafen bereits vor 11:00 Uhr ein und zum offiziellen Beginn um 11:00 Uhr bildete sich am Eingang Elefantentor in der Budapester Straße eine kleine Schlange. Nach kurzer Zeit, die Veranstaltungsbändchen wurden schnell ums Handgelenk gebunden, verschwand die Schlange im Zoo und machte sich auf den Weg zum Eisbärbrunnen. Das konnte schon etwas länger dauern, nicht dass der Weg so weit war, sondern es gab schon einiges zu sehen, Pelikane, Antilopen und wenn man etwas Glück hatte, die Löwen, deren Haus gerade renoviert wird. Auf halber Strecke legten viele Familien ein kleine Pause ein. Hier steht die Bronze-Skulptur des Gorillas Bobby, der am 30. März 1928 – im Alter von etwa zwei Jahren – als erster Gorilla in den Zoologischen Garten Berlin einzog. Die Kinder konnten sich auf den Sockel setzen und in Booby’s Arme schmiegen. Ein tolles Fotomotiv, das wohl jetzt auch in vielen Erinnerungsbüchern der Pflegekinder auftauchen wird.

Foto vom Pflegefamilientag 2018Am Eisbärbrunnen warteten an den Ständen der Pflegekinderdienste viele Spiel- und Bastelangebote auf die Pflegefamilien. Die Bezirksstadträtin Heike Schmitt-Schmelz des Bezirksamtes Charlottenburg-Wilmersdorf begrüßte mit Peter Heinßen, Geschäftsführer der Familien für Kinder gGmbH, die Pflegefamilien. Die Bezirksstadträtin dankte den Pflegeeltern für ihr Engagement:
„Ihre Verdienste als soziale Eltern mit einem öffentlichen Erziehungsauftrag sind für die Jugendhilfe und für unsere Gesellschaft von unschätzbarem Wert. Als Pflegeeltern verdienen Sie unsere uneingeschränkte Anerkennung, unsere Wertschätzung sowie unsere fachliche Unterstützung. Als Dank ist dieses Fest ganz Ihnen allen gewidmet! Mit allen meine ich Sie und alle Menschen in Ihrem privaten Lebensraum: Ihre leiblichen Kinder, Oma, Opa, Tante, Freunde … denn alle haben ihren Anteil daran, dass es dem Pflegekind in Ihrer Familie gut gehen kann.“

Es war wieder ein erlebnisreicher Tag und wir freuen uns schon auf den 19. Pflegefamilientag im nächsten Jahr. Fotos vom Pflegefamilientag können Sie sich hier ansehen:
>>> www.pflegefamilientag-berlin.de


24.09.2018
Förderprogramm „Careleaver weltweit“ für Careleaver zwischen 17 und 28 Jahren

Die Drosos Stiftung und die Stiftung EmMi Luebeskind suchen Careleaver zwischen 17 und 28 Jahren, die ab Herbst 2019 für 3 bis 12 Monate an einem vollfinanzierten sozialen Freiwilligendienst in Europa oder dem Rest der Welt mit intensiver Vor- und Nachbetreuung teilnehmen möchten.

Bild "Careleaver weltweit"Da man sich auf so etwas gedanklich und planerisch vorbereiten muss, möchten die Stiftungen bereits heute eine Einladung zur Interessenbekundung an interessierte Careleaver herausgeben, die ggf. im Herbst 2019 für 3 bis 12 Monate ins Ausland gehen möchten, um sich dort sozial zu engagieren. Das Projekt ist vorerst für mindestens drei Jahre geplant und jedes Jahr soll eine neue Gruppe Careleaver bei ihrem Auslandsaufenthalt in einem sozialen Projekt begleitet werden.

Careleaver können in einer E-Mail, unter dem Stichwort „Programm weltweit“, ihr grundsätzliches Interesse anmelden: info@stiftung-emmi-luebeskind.de. Diese Interessensbekundung ist erstmal völlig unverbindlich und stellt keine Bewerbung im klassischen Sinne dar!

>>> Infoblatt „Careleaver weltweit“


28.08.2018
18. Berliner Pflegefamilientag im Zoologischen Garten Berlin am Samstag, den 01. September 2018

Der diesjährige Berliner Pflegefamilientag findet am Samstag, den 01. September im Zoologischen Garten statt. Die Berliner Pflegefamilien können sich auf dieses ganz besondere Ereignis freuen.

Zur Seite www.pflegefamilientag-berlin.deDer Zoologische Garten ist der älteste Zoo in Deutschland und der artenreichste Zoo der ganzen Welt. Hier leben ca. 20.000 Tiere aus mehr als 1.350 Arten. Ganz besondere Highlights sind das Flusspferdhaus, wo man diese riesigen Tiere auch unter Wasser beobachten kann, die Pinguinwelt und dass es - einmalig in Deutschland - zwei Pandabären zu sehen gibt.

Im Zoo gibt es viele besondere Fütterungs-Shows, bei denen erklärt wird, was das Lieblingsessen der einzelnen Tiere ist und man kann zuschauen, wie es sich die Tiere schmecken lassen.

Kommentierte Fütterungen (kleine Auswahl):
• Elefanten 11:30 Uhr
• Gorillas 14:00 Uhr
• Flusspferde 14:30 Uhr
• Panda-Talk 11:00 und 16:00 Uhr

Auch auf dem Abenteuerspielplatz und im Streichelzoo kann man eine Menge erle­ben. Und an den Ständen der Pflegekin­derdienste gibt es wieder viele Attraktio­nen mit großem Bastel- und Spielpro­gramm zum Mitmachen und Spaß haben.

Zur Stärkung werden alle Pflegefamilien zu einem kostenlosen Imbiss und Softgetränk eingeladen.

Wo und Wann?
am Samstag, den 01. September 2018
im Zoologischer Garten von 11:00 bis 16:00 Uhr

Eingang Elefantentor (in der Budapester Straße, ca. 700 m vom S- und U-Bahnhof Zoologischer Garten)

Unsere Marktstände befinden sich rund um den Eisbärenbrunnen.

Wichtig: Aufgrund des besonderen Ortes ist die An­meldung am Eingang in diesem Jahr ein bisschen anders. Um das Ver­anstaltungs­bändchen für den kostenlosen Eintritt zu erhalten, müssen die Pflegefami­lien am Eingang Elefantentor eine Pflege­stellen-Bestätigung vorweisen. Das Bänd­chen ist nur für den Eintritt in den Zoo. Das Aqua­rium kann man damit nicht besuchen.

Die Essen-Bons erhalten alle Pflegefami­lien wieder am Stand ihres zuständigen Pflegekinderservice.

Im Zoologischen Garten gibt es sehr viel zu entdecken. Über die Webseite des Zoos können sich alle informieren und überle­gen, was sie sich am 18. Berliner Pflege­familientag unbedingt ansehen möchten.

Das wird ein langer und toller Tag!

Weitere Infos zur Veranstaltung: www.pflegefamilientag-berlin.de


19.07.2018
Fachzeitschrift Pflegekinder Heft 1/2018 ist neu erschienen

Titelblatt der Fachzeitschrift "Pflegekinder" 1/2018Themen zur Vollzeitpflege

  • Einladung zum 18. Berliner Pflegefamilientag
  • Leibliche Kinder in Pflegefamilien
  • Volljährigen- oder Minderjährigenadoption – ein Thema auch für Pflegefamilien
  • Ombudschaftliche Beratung in der Jugendhilfe
  • Pflegefamilien für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge - Erfahrungen einer Gastfamilie
  • Was gibt es Neues in Sachen „Leaving Care“?
  • Suchen und Finden – Einige einführende Erläuterungen zu Inhalt und Funktionsweise der Literaturdatenbank zur Pflegekinderhilfe
  • Literaturhinweis: „Ich, Pflegekind Leo“
  • Neue Ausführungsvorschriften zur „Rahmenkonzeption Pflegekinderdienst Berliner Jugendämter“ (AV-PKD)
  • Aus dem Fortbildungszentrum: Die Dozentinnen und Dozenten stellen sich vor
  • Download: Fachzeitschrift Pflegekinder 1/2018 als PDF-Dokument

03.07.2018
Deutlich weniger Verfahren zur Kindeswohlgefährdung in Berlin und Brandenburg

13.014 Verfahren zur Einschätzung der Gefährdung des Kindeswohls führten die Berliner Jugendämter im Jahr 2017 durch. In Brandenburg waren 6.637 Kinder und Jugendliche betroffen. Das waren in Berlin 16 Prozent und in Brandenburg 14 Prozent weniger als im Vorjahr, teilt das Amt für Statistik Berlin-Brandenburg mit.

Eine akute Gefährdung wurde in Berlin bei 20 Prozent der Kinder und Jugendlichen festgestellt. In diesen Fällen war eine erhebliche Schädigung des körperlichen, geistigen oder seelischen Wohls des Kindes oder Jugendlichen bereits eingetreten oder mit ziemlicher Sicherheit zu erwarten.

In 26 Prozent der Fälle lag eine latente Kindeswohlgefährdung vor. Dabei konnte die Frage nach der gegenwärtig tatsächlich bestehenden Gefahr nicht eindeutig beantwortet werden, aber es bestand weiterhin der Verdacht auf eine Kindeswohlgefährdung bzw. eine Kindeswohlgefährdung konnte nicht ausgeschlossen werden.

In 27 Prozent der Fälle wurde zwar keine Gefährdung ermittelt, aber es bestand Hilfebedarf. In weiteren 27 Prozent der Fälle wurde keine Kindeswohlgefährdung festgestellt.

54 Prozent der akuten bzw. latenten Kindeswohlgefährdungen in Berlin betrafen Vernachlässigung, 18 Prozent körperliche und 25 Prozent psychische Misshandlungen. In 3 Prozent der Fälle mussten Verfahren wegen sexueller Gewalt eingeleitet werden. Je Fall sind mehrere Arten der Gefährdung möglich.

Während in Berlin fast jede zweite Einschätzung eine akute oder latente Gefährdung ergab, zeigte sich im Land Brandenburg ein anderes Bild: Hier führte nur jede dritte Gefährdungseinschätzung zu einem dieser Ergebnisse.

Bei 18 Prozent der Brandenburger Kinder und Jugendlichen lag eine akute und bei 17 Prozent eine latente Gefährdung vor. In 31 Prozent der Fälle wurde keine Gefährdung ermittelt, es bestand jedoch Hilfebedarf. In 34 Prozent der Fälle wurde keine Kindeswohlgefährdung ermittelt.

In fast der Hälfte (1.630) der Brandenburger Fälle, bei denen eine akute oder latente Kindeswohlgefährdung festgestellt wurde, sind die Kinder und Jugendliche durch Vernachlässigung gefährdet. Anzeichen für körperliche und psychische Misshandlungen wurden in 476 bzw. 612 Fällen angegeben und eine Einschätzung, dass eine Gefährdung aufgrund sexueller Gewalt vorlag, betraf 110 Fälle.

Häufig informierten Polizei, Gericht und Staatsanwaltschaft das Jugendamt (BE: 28 Prozent, BB: 17 Prozent). Auch anonyme Anzeigen gingen ein (BE: 7 Prozent, BB: 17 Prozent). Über Verwandte, Bekannte und Nachbarn wurden in Berlin 10 Prozent und in Brandenburg 13 Prozent der Verfahren initiiert. In 19 Prozent der Berliner und in 11 Prozent der Brandenburger Fälle waren die Kita bzw. Tagespflegeperson oder die Schule die Auslöser. 9 Prozent der Berliner und 10 Prozent der Brandenburger Verfahren wurden durch die Minderjährigen bzw. Eltern oder Erziehungsberechtigten selbst angestoßen.

Als Folge der Gefährdungseinschätzung wurden in Berlin für jedes sechste und in Brandenburg für jedes fünfte Kind ambulante oder teilstationäre Hilfen zur Erziehung neu eingeleitet bzw. geplant. Unterstützung nach §§ 16-18 SGB VIII wurde für 1.398 Fälle in Berlin und 613 Fälle in Brandenburg gewährt. Hierbei handelt es sich um Leistungen zur allgemeinen Förderung der Erziehung in der Familie und Beratung in Fragen der Partnerschaft, Trennung oder Scheidung, sowie die Beratung und Unterstützung bei der Ausübung der Personensorge und des Umgangsrechts.

621 Berliner und 374 Brandenburger Kinder oder Jugendliche wurden im Rahmen der vorläufigen Schutzmaßnahmen in Obhut genommen. In 890 Fällen in Berlin und 444 Fällen in Brandenburg musste das Familiengericht angerufen werden.

Weitere Ergebnisse der Gefährdungseinschätzungen nach § 8a SGB VIII für die Länder Berlin und Brandenburg beinhaltet der Statistische Bericht K V 10 zum kostenfreien Herunterladen unter:

www.statistik-berlin-brandenburg.de

Quelle: Pressemitteilung des Amtes für Statistik Berlin-Brandenburg vom 3. Juli 2018


26.06.2018
Berliner Träger aus dem sozialen Bereich positionieren sich für Menschenrechte und eine demokratische Kultur

In einer Erklärung haben jetzt Träger sozialer Einrichtungen und demokratischer Projekte in Berlin klar Position bezogen: gegen (extrem) rechte, rechtspopulistische und menschenverachtende Einstellungen und für eine solidarische, inklusive und demokratische Stadtgesellschaft.

Der Arbeitskreis zur Förderung von Pflegekindern e.V., Familien für Kinder gGmbH und die proFam gGmbH unterstützen diese Initiative und haben die Erklärung mitunterzeichnet.

>>> Zur Erklärung der Berliner Träger „Für Menschenrechte und eine demokratische Kultur“


22.06.2018
Impulse für den Pflegekinderbereich in Berlin am 13. Juli 2018

Mimikresonanz - mimische Signale erkennen, richtig interpretieren und angemessen damit umgehen

Im Rahmen der Fachveranstaltungsreihe "Impulse für den Pflegekinderbereich in Berlin" findet am Freitag, 13. Juli 2018 von 09:00 bis 13:00 Uhr eine Veranstaltung mit Al Weckert (Dipl.-Volkswirt und Organisationsentwickler) statt.

Die Fachveranstaltungsreihe richtet sich an alle beteiligten Fachkräfte der öffentlichen und freien Jugendhilfeträger.

>>> Weitere Informationen auf der Seite des Fortbildungszentrums


20.04.2018
Nählabor für 8- bis 14-jährige Berliner Pflegekinder

Wie wird aus einer alten Jeans eine neue Tasche?

Im Nählabor von Patenkinder Berlin können Pflegekinder eine Umhängetasche aus einer alten Jeans, ein Beanie oder einen Loop Schal aus einem T-Shirt nähen. Sie können aber auch eigene Gestaltungsideen mitbringen und werden bei der Umsetzung unterstützt. Es gibt auch Filz oder bunten Baumwollstoff und ein paar Schnitte z.B. für eine kleine Tasche, einen einfachen Rock oder eine Handyhülle.

Eine Pflegemutter, die gelernte Schneiderin ist und viel Erfahrung mit kreativen Ideen rund ums Nähen hat, unterstützt die Pflegekinder bei der Umsetzung.

An drei Terminen können die oben genannten Vorschläge umgesetzt oder eigene Ideen verwirklicht werden. Wenn die Kinder an einem Tag nicht fertig werden, können sie einfach beim nächsten Termin an ihrem Stück weiterarbeiten. Es macht riesigen Spaß, gemeinsam zu nähen und sich gegenseitig Anregungen zu geben.

Das Nählabor hat an folgenden Tagen geöffnet:
Samstag, 26.5.2018
Samstag, 23.6.2018
Samstag, 29.9.2018
jeweils von 12:00 bis 14:30 Uhr.

WO
Familien für Kinder gGmbH, Stresemannstr. 78, 10963 Berlin

KOSTEN
7,50 € pro Veranstaltung (diese können auch bei der Pflegekasse abgerechnet werden, wenn Ihr Kind Anspruch auf zusätzliche Betreuungsleistungen hat)

Infos und Anmeldung unter
Tel. 030 / 21002128
info@familien-fuer-kinder.de


15.03.2018
Schreib doch mal einen Artikel zum Thema „Mitreden im Jugendamt“

Einladung an alle Kinder und Jugendlichen in Pflegefamilien, Heimen und Wohngruppen

Die „Heim und ErzieherInnen Zeitschrift“ HEZ soll im Sommer mit Artikeln von Kindern und Jugendlichen rund um das Thema „Mitreden im Jugendamt“ erscheinen:
Hört man Dir zu? Wie findest Du Dein Hilfeplangespräch? Kannst Du sagen, was Du wirklich möchtest oder nur das, was die Erwachsenen hören wollen? Wie war’s beim letzten Mal?  Schreib einen Artikel, einen Comic, male ein Bild o.ä. Die Zeitschrift gibt Eure Botschaften an die Politiker/-innen in Berlin und Brandenburg, die Bezirke und den Senat weiter.

Für jede veröffentlichte Einsendung gibt’s einen 15 € Gutschein von den Yorck-Kinos.

Wer will, kann auf der Webseite www.hez-igfh.de nachschauen, worüber und wie die HEZ sonst schreibt.

Alle Einsendungen bitte an: Manfred Jannicke, nhw@nhw-ev.de


09.01.2018
Broschüre "Nach der Jugendhilfe auf eigenen Beinen stehen! Tipps und Tricks für Deinen Start ins selbstständige Leben"

Careleaver-Broschüre-Banner

Zum Abschluss des Projektes Careleaver Kompetenznetz ist jetzt eine Broschüre für Jugendliche, die vor der Verselbstständigung stehen, erschienen. In der Broschüre finden die Jugendlichen neben den Texten und Bildern von Careleavern und Careleaverinnen auch Texte von erfahrenen pädagogischen Fachkräften, die hilfreich sein könnten. Außerdem finden sie: Webadressen, Rezepte, Interviews und vieles mehr. Die Autoren und Autorinnen hoffen, dass die Broschüre den Start „ins eigene Leben“ erleichtert.

Bestellt werden kann die Broschüre unter info@familien-fuer-kinder.de

Die Broschüre ist kostenlos, jedoch müssen die Versandkosten gezahlt werden.