› Nächster Infoabend 14.06.2022 – 18:00 Uhr
Sprache:
Logo Familie für Kinder gGmbH
Logo be berlin

03.05.2022
Unterbringung und Betreuung von geflüchteten Kindern aus der Ukraine

Zu diesem Thema hat es eine schriftliche Anfrage der Abgeordneten Katharina Günther-Wünsch (CDU) gegeben. Gefragt wurde u.a.:

  • Wie viele geflüchtete Kinder im Kitaalter sind bisher aus der Ukraine nach Berlin gekommen und wie viele haben einen Kitaplatz erhalten?
  • Wie viele Kitagutscheine wurden bisher beantragt und an geflüchtete Kinder aus der Ukraine ausgestellt?
  • Wie viele unbegleitete minderjährige Geflüchtete aus der Ukraine sind bisher in Berlin angekommen und wie viele wurden in staatlichen Einrichtungen oder privat untergebracht?
  • Wie viele geflüchtete Waisenkinder sind aus der Ukraine nach Berlin gekommen und wie wurden sie untergebracht?

Die Beantwortung durch die Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie vom 22.04.2022 wurde jetzt veröffentlicht:

› schriftliche Anfrage „Unterbringung und Betreuung von geflüchteten Kindern aus der Ukraine“ (PDF)


20.04.2022
Neuer Rahmenplan zur Grundqualifikation von Vollzeitpflegepersonen

Seit dem 01.03.2022 gilt für die Grundqualifikation von Vollzeitpflegepersonen ein neuer Rahmenplan. Die Bestimmungen des bisherigen Rahmenplans aus dem Rundschreiben Jug 4/2004 der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Sport vom 30.06.2004 werden damit außer Kraft gesetzt.

Die Grundqualifikation schafft die Einstiegsvoraussetzungen für die Vollzeitpflege, wenn künftige Pflegepersonen erstmalig einen jungen Menschen in Vollzeitpflege aufnehmen wollen. Der Gesamtumfang der Qualifizierung beträgt 100 Unterrichtseinheiten (UE) a 45 Minuten in einem Gesamtzeitraum von mindestens achtzehn Monaten.

› Rahmenplan zur Grundqualifikation von Vollzeitpflegepersonen gültig ab 01.03.2022 (PDF)


23.03.2022
„Eine Mama – 100 Babys“, Dokumentarfilm über eine Kurzzeit-Pflegemutter

In der ARD-Sendereihe Echtes Leben wurde am 22.03.2022 die Dokumentation über eine Kurzzeit-Pflegemutter aus Berlin gesendet.

Die Dokumentation begleitet Elke Baumann über ein Jahr hinweg. Autor Arndt Breitfeld ist dabei, wenn Elke Baumann wieder ein Baby aus einer Kriseneinrichtung abholt, wenn potenzielle Pflegeeltern das Kind kennenlernen und Elke Baumann Abschied nehmen muss. Ein bewegender Film über eine beeindruckende Berlinerin, ihre ganz persönliche Geschichte und die Kurzzeitpflege.

Die Dokumentation wird am 29.03.2022 um 21:45 Uhr und am 02.04.2022 um 07:15 Uhr auf tagesschau24 wiederholt.

Den Film (30 Min.) kann man sich auch online noch bis zum 22.03.2023 ansehen:

› www.daserste.de


18.03.2022
Stand und Weiterentwicklung der Pflegekinderhilfe in Berlin

Schriftliche Anfrage der Abgeordneten Marianne Burkert-Eulitz (GRÜNE)

In der Beantwortung der Anfrage gibt die Senatsverwaltung u.a. darüber Auskunft, welche Maßnahmen der Senat bereits ergriffen hat bzw. ergreifen wird, um zum einen die neuen Regelungen des Kinder- und Jugendhilfegesetzes zur Pflegekinderhilfe in Berlin umzusetzen und zum anderen, um die in der Facharbeitsgruppe Pflegekinder erarbeiteten Weiterentwicklungsvorschläge umzusetzen. Außerdem enthält die Beantwortung der Anfrage u.a. Statistiken zur Anzahl der untergebrachten Pflegekinder und der Pflegeelternbewerber*innen.

› Anfrage: Stand und Weiterentwicklung der Pflegekinderhilfe in Berlin (PDF)


11.03.2022
Team Kinderschutz kümmert sich um unbegleitete minderjährige Geflüchtete aus der Ukraine

Die Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie richtet im Ankunftszelt am Berliner Hauptbahnhof ein mobiles Team Kinderschutz/Jugendhilfe ein. Das mobile Team soll nahezu rund um die Uhr vor Ort und im Ankunftszelt Ansprechpartner für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge, für ehrenamtliche Helferinnen und Helfer sowie für die Bundespolizei und weitere professionelle Unterstützerinnen und Unterstützer sein. Das mobile Team koordiniert die Versorgung und Unterbringung von in Berlin ankommenden unbegleiteten Flüchtlingen und berät auch zu Fragen des Kinderschutzes in Berlin. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Teams werden in Kooperation mit freien Trägern der Jugendhilfe ausgewählt. Sie sind sozialpädagogisch geschult, darunter werden auch Muttersprachlerinnen und Muttersprachler sein.

Astrid-Sabine Busse, Senatorin für Bildung, Jugend und Familie: „Das Wohl der geflüchteten Kinder und Jugendlichen aus der Ukraine ist für mich von zentraler Bedeutung. Deshalb haben wir zügig und unbürokratisch unser mobiles Team Kinderschutz/Jugendhilfe aufgestellt und an den Hauptbahnhof gebracht. Unlauteren Menschen, die die Situation der Geflüchteten ausnutzen wollen, halten wir auf diese Weise ein Stopp-Signal entgegen. Gleichzeitig bieten wir eine Soforthilfe für die Kinder und Jugendlichen nach den höchstverstörenden Erfahrungen in ihrer Heimat und den Strapazen der Flucht.“

Die Teams sind durch rote Westen mit dem Logo mobiles Team Kinderschutz/Jugendhilfe gut erkennbar. Begleitend hat die Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie Flyer erstellt mit Informationen zu Jugendhilfe, unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen oder Kinderschutz. Dazu kommen Informationen zur Berliner Bildungslandschaft. Alles wird auch auf Englisch, Russisch und Ukrainisch dargestellt. Zudem hat die Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie in enger Abstimmung mit dem Landesamt für Flüchtlingsangelegenheiten die Betreuung der über 200 Heimkinder aus der Ukraine übernommen.

Quelle: › Pressemitteilung der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie vom 09.03.2022

 

Weitere Informationen:

› www.berlin.de/sen/jugend/jugend/unbegleitete-minderjaehrige-fluechtlinge/

› Infoblatt: Unbegleitete minderjährige Flüchtlinge. Aufnahme, Unterbringung und Erstversorgung (PDF)


14.02.2022
Abschlussbericht der Studie zur Pflegekinderhilfe in Berlin jetzt als Download

Das Land Berlin will die Vollzeitpflege und die Arbeit der Pflegekinderdienste weiterentwickeln und dabei den Kinderschutz und die Kinderrechte in der Pflegekinderhilfe stärken. Hierzu hat der Berliner Senat eine Studie zur Pflegekinderhilfe in Berlin in Auftrag gegeben: Junge Menschen in Pflegefamilien. Kinderrechte stärken: Ausgangslage und Handlungsempfehlungen.

Der Abschlussbericht der PKD-Studie aus dem Jahr 2021 steht jetzt als PDF-Dokument auf der Seite der Senatsverwaltung zum Download bereit:

› www.berlin.de/sen/jugend/familie-und-kinder/pflegekinder/abschlussbericht-pkd-studie-2021.pdf


06.12.2021
Fachzeitschrift Pflegekinder Heft 2/2021 ist neu erschienen

Titelblatt der Fachzeitschrift "Pflegekinder" 1/2021

Themen zur Vollzeitpflege

  • Welche Auswirkungen hat die COVID-19-Pandemie auf die sexuelle Ausbeutung von Kindern?
  • Studie zur Pflegekinderhilfe in Berlin
  • Konzepte zur Sicherung der Rechte des Kindes oder des Jugendlichen und zum Schutz vor Gewalt in der Pflegekinderhilfe
  • Pflegefamilien in der Corona Zeit
  • Themen-Reihe Häufige Fragen in der Pflegekinderhilfe: Kann ich als Alleinerziehende*r Pflegekinder aufnehmen?
  • Forderung nach sieben Standards für das Leaving Care in der Pflegekinderhilfe
  • Zusammenarbeit mit leiblichen Kindern in Pflegefamilien
  • „Familienzeit“ – Ein Vorbereitungsangebot für zukünftige Pflegeeltern, die bereits eigene Kinder haben
  • Präsenz oder Digital? Auf und Ab im Fortbildungszentrum
  • Pflegeelterngruppen Online und in Präsenz
  • Empfehlungen des Deutschen Vereins zur Fortschreibung der Pauschalbeträge in der Vollzeitpflege (§§ 33, 39 SGB VIII) für das Jahr 2022
  • Download: Fachzeitschrift Pflegekinder 2/2021 als PDF-Dokument

30.11.2021
Careleaver-Projekt: Ergebnisse, Materialien und Empfehlungen

Von Dezember 2018 bis November 2021 führte die Familien für Kinder gGmbH ein durch Aktion Mensch gefördertes Projekt durch, das sich mit der Situation von Careleaver*innen aus Pflegefamilien beschäftigte. Zum Projekt-Abschluss haben wir auf der Projektseite umfangreiche Materialien zusammengestellt:

› www.familien-fuer-kinder.de/projekte/care-leaving/


19.11.2021
Fortbildungsprogramm für Pflegeeltern und Adoptiveltern 2022 ist online

Die einzelnen Ausschreibungen mit Online-Anmeldeformular und das Jahresprogramm 2022 als PDF-Download finden Sie im Fortbildungszentrum:

› www.fortbildungszentrum-berlin.de


29.10.2021
Bundesweit 5 % weniger erzieherische Hilfen im Corona-Jahr 2020
  • Kinder- und Jugendhilfe meldet rund 53.600 erzieherische Hilfen weniger als 2019
  • Besonders stark sank die Zahl der Erziehungsberatungen vor Ort
  • Hohe Inanspruchnahme erzieherischer Hilfen durch Alleinerziehende

Im Corona-Jahr 2020 haben die Träger der Kinder- und Jugendhilfe in Deutschland rund 963.000 erzieherische Hilfen für junge Menschen unter 27 Jahren gewährt. Das Spektrum reicht von Erziehungsberatungen über sozialpädagogische Familienhilfen bis hin zu Heimerziehungen. Dem Statistischen Bundesamt (Destatis) zufolge waren das rund 53.600 Fälle oder 5 % weniger als im Vorjahr. Damit ist die Zahl erzieherischer Hilfen nach einem kontinuierlichen Anstieg seit Beginn der Zeitreihe im Jahr 2008 und ihrem Höchststand im Jahr 2019 erstmals zurückgegangen. Gleichzeitig fiel sie auch wieder unter die Millionengrenze, die sie bereits 2018 überschritten hatte. Von 2008 bis 2019 hatten sich die Erziehungshilfen um insgesamt 218.900 Fälle erhöht (+27 %). Hintergrund der Entwicklung im Jahr 2020 sind vermutlich die allgemeinen Kontaktbeschränkungen infolge der Corona-Pandemie. Insbesondere der Rückgang der Erziehungsberatungen vor Ort kann dadurch erklärt werden. In den Beratungsstellen wurden aber teils verstärkt telefonische Beratungen angeboten, die nicht in die Statistik eingehen.

Weitere Informationen finden Sie in der Pressemitteilung des Statistischen Bundesamts:

› Pressemitteilung des Statistischen Bundesamts vom 29.10.2021


23.09.2021
Hilfen zur Erziehung 2020 in Berlin und Brandenburg: Weniger Fälle in der Region

Für 32.676 junge Menschen bzw. Familien in Berlin und 17.668 in Brandenburg begann 2020 eine Hilfe zur Erziehung. Wie das Amt für Statistik Berlin-Brandenburg mitteilt, entspricht das gegenüber dem Vorjahr einem Rückgang von 5,2 Prozent in Berlin und 4,1 Prozent in Brandenburg.

Mehr als 47.200 Hilfen der Kinder- und Jugendhilfe (Berlin: 31.100; Brandenburg: 16.100) wurden im Laufe des Jahres beendet. Über 56.600 Hilfen (Berlin: 35.200; Brandenburg: 21.400) bestanden am Jahresende fort.

Knapp jede dritte erzieherische Hilfe ist eine Erziehungsberatung
Erzieherische Hilfen werden in verschiedene Hilfearten untergliedert. Am häufigsten wurden Erziehungsberatungen (Berlin: 36,0 Prozent; Brandenburg: 36,6 Prozent) in Anspruch genommen. Heimerziehung und sonstige betreute Wohnformen standen mit 16,1 Prozent in Berlin und 15,0 Prozent in Brandenburg an zweiter Stelle. Sozialpädagogische Familienhilfe wurde in Berlin in 13,2 Prozent und in Brandenburg in 14,4 Prozent der Fälle geleistet. In Berlin wurden fast 7.700 Betreuungsfälle von Eingliederungshilfe für seelisch behinderte junge Menschen erfasst. In Brandenburg waren es mehr als 5.100 Fälle.

Mehr als 123.500 junge Menschen betroffen
Die erzieherischen Hilfen richten sich überwiegend an junge Menschen, aber auch an Familien. Insgesamt erhielten mehr als 80.400 junge Menschen in Berlin und über 43.100 in Brandenburg Hilfen zur Erziehung, die von öffentlichen und freien Trägern der Kinder- und Jugendhilfe erbracht wurden. Fast jeder zweite Betroffene in Berlin (45,3 Prozent) hatte mindestens ein Elternteil mit einer ausländischen Herkunft, in Brandenburg jeder achte junge Mensch (12,4 Prozent).
Hauptgründe zur Hilfegewährung sind die eingeschränkte Erziehungskompetenz der Eltern bzw. Personensorgeberechtigten sowie die Belastung junger Menschen durch familiäre Konflikte.

Starke Inanspruchnahme durch Alleinerziehende
Fast die Hälfte der erzieherischen Hilfen wurden von Alleinerziehenden in Anspruch genommen (Berlin: 48,3 Prozent, Brandenburg: 45,2 Prozent). Damit nahmen Alleinerziehende deutlich häufiger erzieherische Hilfen in Anspruch als zusammenlebende Elternpaare (Berlin: 31,2 Prozent, Brandenburg: 29,6 Prozent) oder Elternteile in einer neuen Partnerschaft (Berlin: 14,2 Prozent, Brandenburg: 20,5 Prozent).

Viele Betroffene leben von Transferleistungen
In Berlin lebten 43,1 Prozent und in Brandenburg 40,2 Prozent der Herkunftsfamilien oder der junge Mensch ganz oder teilweise von Transferleistungen – also von Arbeitslosengeld II (SGB II), bedarfsorientierter Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung oder Sozialhilfe (SGB XII) oder bei Bezug eines Kinderzuschlages.

Weitere Daten finden Sie unter www.statistik-berlin-brandenburg.de/kinder-und-jugendhilfe, im Detail in den statistischen Berichten K V 2.

Quelle: Amt für Statistik Berlin-Brandenburg › Pressemitteilung vom 23.09.2021


22.09.2021
Reportage zur Kurzzeitpflege „Bei Anruf: Mama – Frau Baumann und die 100 Babys“

In der RBB-Sendereihe „Unser Leben“ wurde am 18.09.2021 eine Reportage zur Kurzzeitpflege gesendet.

Der Reporter und „Unser Leben“-Moderator Arndt Breitfeld hat die Kurzzeitpflegemutter Elke Baumann aus Marzahn-Hellersdorf ein dreiviertel Jahr mit der Kamera begleitet. Er ist dabei, wenn Elke Baumann wieder ein neues Baby aufnimmt, wenn potenzielle Dauerpflegeeltern zu Besuch kommen und das Kind zum ersten Mal in Augenschein nehmen, aber auch, wenn Elke Baumann das Kind am Ende wieder abgeben muss.

Ein beeindruckender Film über die Leistungen in der Kurzzeitpflege.

Der Dokumentarfilm (29 Min.) kann für ca. 1 Jahr noch online angesehen werden:

› www.rbb-online.de/unserleben/reportagen


Ältere Meldungen finden Sie im ›Archiv

Infohotline: 030 - 21 00 21 0

Infoabend

Di., 14.06.2022, 18:00 Uhr

Bitte vorher anmelden

Info und Anmeldung

› Weitere Termine