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06.12.2021
Fachzeitschrift Pflegekinder Heft 2/2021 ist neu erschienen

Titelblatt der Fachzeitschrift "Pflegekinder" 1/2021

Themen zur Vollzeitpflege

  • Welche Auswirkungen hat die COVID-19-Pandemie auf die sexuelle Ausbeutung von Kindern?
  • Studie zur Pflegekinderhilfe in Berlin
  • Konzepte zur Sicherung der Rechte des Kindes oder des Jugendlichen und zum Schutz vor Gewalt in der Pflegekinderhilfe
  • Pflegefamilien in der Corona Zeit
  • Themen-Reihe Häufige Fragen in der Pflegekinderhilfe: Kann ich als Alleinerziehende*r Pflegekinder aufnehmen?
  • Forderung nach sieben Standards für das Leaving Care in der Pflegekinderhilfe
  • Zusammenarbeit mit leiblichen Kindern in Pflegefamilien
  • „Familienzeit“ – Ein Vorbereitungsangebot für zukünftige Pflegeeltern, die bereits eigene Kinder haben
  • Präsenz oder Digital? Auf und Ab im Fortbildungszentrum
  • Pflegeelterngruppen Online und in Präsenz
  • Empfehlungen des Deutschen Vereins zur Fortschreibung der Pauschalbeträge in der Vollzeitpflege (§§ 33, 39 SGB VIII) für das Jahr 2022
  • Download: Fachzeitschrift Pflegekinder 2/2021 als PDF-Dokument

30.11.2021
Careleaver-Projekt: Ergebnisse, Materialien und Empfehlungen

Von Dezember 2018 bis November 2021 führte die Familien für Kinder gGmbH ein durch Aktion Mensch gefördertes Projekt durch, das sich mit der Situation von Careleaver*innen aus Pflegefamilien beschäftigte. Zum Projekt-Abschluss haben wir auf der Projektseite umfangreiche Materialien zusammengestellt:

› www.familien-fuer-kinder.de/projekte/care-leaving/


19.11.2021
Fortbildungsprogramm für Pflegeeltern und Adoptiveltern 2022 ist online

Die einzelnen Ausschreibungen mit Online-Anmeldeformular und das Jahresprogramm 2022 als PDF-Download finden Sie im Fortbildungszentrum:

› www.fortbildungszentrum-berlin.de


29.10.2021
Bundesweit 5 % weniger erzieherische Hilfen im Corona-Jahr 2020
  • Kinder- und Jugendhilfe meldet rund 53.600 erzieherische Hilfen weniger als 2019
  • Besonders stark sank die Zahl der Erziehungsberatungen vor Ort
  • Hohe Inanspruchnahme erzieherischer Hilfen durch Alleinerziehende

Im Corona-Jahr 2020 haben die Träger der Kinder- und Jugendhilfe in Deutschland rund 963.000 erzieherische Hilfen für junge Menschen unter 27 Jahren gewährt. Das Spektrum reicht von Erziehungsberatungen über sozialpädagogische Familienhilfen bis hin zu Heimerziehungen. Dem Statistischen Bundesamt (Destatis) zufolge waren das rund 53.600 Fälle oder 5 % weniger als im Vorjahr. Damit ist die Zahl erzieherischer Hilfen nach einem kontinuierlichen Anstieg seit Beginn der Zeitreihe im Jahr 2008 und ihrem Höchststand im Jahr 2019 erstmals zurückgegangen. Gleichzeitig fiel sie auch wieder unter die Millionengrenze, die sie bereits 2018 überschritten hatte. Von 2008 bis 2019 hatten sich die Erziehungshilfen um insgesamt 218.900 Fälle erhöht (+27 %). Hintergrund der Entwicklung im Jahr 2020 sind vermutlich die allgemeinen Kontaktbeschränkungen infolge der Corona-Pandemie. Insbesondere der Rückgang der Erziehungsberatungen vor Ort kann dadurch erklärt werden. In den Beratungsstellen wurden aber teils verstärkt telefonische Beratungen angeboten, die nicht in die Statistik eingehen.

Weitere Informationen finden Sie in der Pressemitteilung des Statistischen Bundesamts:

› Pressemitteilung des Statistischen Bundesamts vom 29.10.2021


23.09.2021
Hilfen zur Erziehung 2020 in Berlin und Brandenburg: Weniger Fälle in der Region

Für 32.676 junge Menschen bzw. Familien in Berlin und 17.668 in Brandenburg begann 2020 eine Hilfe zur Erziehung. Wie das Amt für Statistik Berlin-Brandenburg mitteilt, entspricht das gegenüber dem Vorjahr einem Rückgang von 5,2 Prozent in Berlin und 4,1 Prozent in Brandenburg.

Mehr als 47.200 Hilfen der Kinder- und Jugendhilfe (Berlin: 31.100; Brandenburg: 16.100) wurden im Laufe des Jahres beendet. Über 56.600 Hilfen (Berlin: 35.200; Brandenburg: 21.400) bestanden am Jahresende fort.

Knapp jede dritte erzieherische Hilfe ist eine Erziehungsberatung
Erzieherische Hilfen werden in verschiedene Hilfearten untergliedert. Am häufigsten wurden Erziehungsberatungen (Berlin: 36,0 Prozent; Brandenburg: 36,6 Prozent) in Anspruch genommen. Heimerziehung und sonstige betreute Wohnformen standen mit 16,1 Prozent in Berlin und 15,0 Prozent in Brandenburg an zweiter Stelle. Sozialpädagogische Familienhilfe wurde in Berlin in 13,2 Prozent und in Brandenburg in 14,4 Prozent der Fälle geleistet. In Berlin wurden fast 7.700 Betreuungsfälle von Eingliederungshilfe für seelisch behinderte junge Menschen erfasst. In Brandenburg waren es mehr als 5.100 Fälle.

Mehr als 123.500 junge Menschen betroffen
Die erzieherischen Hilfen richten sich überwiegend an junge Menschen, aber auch an Familien. Insgesamt erhielten mehr als 80.400 junge Menschen in Berlin und über 43.100 in Brandenburg Hilfen zur Erziehung, die von öffentlichen und freien Trägern der Kinder- und Jugendhilfe erbracht wurden. Fast jeder zweite Betroffene in Berlin (45,3 Prozent) hatte mindestens ein Elternteil mit einer ausländischen Herkunft, in Brandenburg jeder achte junge Mensch (12,4 Prozent).
Hauptgründe zur Hilfegewährung sind die eingeschränkte Erziehungskompetenz der Eltern bzw. Personensorgeberechtigten sowie die Belastung junger Menschen durch familiäre Konflikte.

Starke Inanspruchnahme durch Alleinerziehende
Fast die Hälfte der erzieherischen Hilfen wurden von Alleinerziehenden in Anspruch genommen (Berlin: 48,3 Prozent, Brandenburg: 45,2 Prozent). Damit nahmen Alleinerziehende deutlich häufiger erzieherische Hilfen in Anspruch als zusammenlebende Elternpaare (Berlin: 31,2 Prozent, Brandenburg: 29,6 Prozent) oder Elternteile in einer neuen Partnerschaft (Berlin: 14,2 Prozent, Brandenburg: 20,5 Prozent).

Viele Betroffene leben von Transferleistungen
In Berlin lebten 43,1 Prozent und in Brandenburg 40,2 Prozent der Herkunftsfamilien oder der junge Mensch ganz oder teilweise von Transferleistungen – also von Arbeitslosengeld II (SGB II), bedarfsorientierter Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung oder Sozialhilfe (SGB XII) oder bei Bezug eines Kinderzuschlages.

Weitere Daten finden Sie unter www.statistik-berlin-brandenburg.de/kinder-und-jugendhilfe, im Detail in den statistischen Berichten K V 2.

Quelle: Amt für Statistik Berlin-Brandenburg › Pressemitteilung vom 23.09.2021


22.09.2021
Reportage zur Kurzzeitpflege „Bei Anruf: Mama – Frau Baumann und die 100 Babys“

In der RBB-Sendereihe „Unser Leben“ wurde am 18.09.2021 eine Reportage zur Kurzzeitpflege gesendet.

Der Reporter und „Unser Leben“-Moderator Arndt Breitfeld hat die Kurzzeitpflegemutter Elke Baumann aus Marzahn-Hellersdorf ein dreiviertel Jahr mit der Kamera begleitet. Er ist dabei, wenn Elke Baumann wieder ein neues Baby aufnimmt, wenn potenzielle Dauerpflegeeltern zu Besuch kommen und das Kind zum ersten Mal in Augenschein nehmen, aber auch, wenn Elke Baumann das Kind am Ende wieder abgeben muss.

Ein beeindruckender Film über die Leistungen in der Kurzzeitpflege.

Der Dokumentarfilm (29 Min.) kann für ca. 1 Jahr noch online angesehen werden:

› www.rbb-online.de/unserleben/reportagen


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